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Wegberger Malerin zeigt große Vielfalt bei den Motiven

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Simone Braun (r.) mit Melanie Gebhardt, Leitung Sozialer Dienst, vor dem Bild „Kids on the wall“.

Erkelenz. Insgesamt 40 abstrakte und gegenständliche Bilder mit ganz unterschiedlichen Themen hängen derzeit an den Wänden im Johanniter-Stift Erkelenz. In Öl und Acryl hat sie Simone Braun aus Wegberg gemalt. Nur das Motiv von zwei Eulen auf einen Zweig, betitelt als „Verliebte Eulen“, stand bei der Vernissage der Ausstellung „Das ist Kunst“ auf einer Staffelei.

Das hatte seinen guten Grund. Denn die Künstlerin wollte das Bild zugunsten der Einrichtung versteigern lassen. Und tatsächlich fand sich ein Bieter, der den Zuschlag bei 65 Euro erhielt. Von diesem Erlös soll ein Spiel für die Bewohner angeschafft werden. Zudem schenkte der Bieter das Bild dem Johanniter-Stift. Melanie Gebhardt, Leitung Sozialer Dienst, versprach es, im Eingangsbereich aufzuhängen. So können sich alle Bewohner auch noch an einem Gemälde von Simone Braun erfreuen, wenn die Ausstellung vorbei ist.

Doch noch haben sie bis zum 31. Mai Gelegenheit, jeden Tag die Werke der 1971 in Wegberg geborenen Künstlerin zu bewundern. Unter der Vielfältigkeit der Motive ist es für die Bewohner und Besucher nicht schwer, ein persönliches Lieblingsbild zu finden. In der Tat ist Simone Braun vielseitig malerisch interessiert. Da erhebt sie eine Cal-la und eine Pusteblume zum Bildmotiv. Ein anderes Mal hat sie eine Dreieckskom-position mit mexikanischen Mustern geschaffen und das Bild „Mexiko“ betitelt. Eine Skyline, bei der die Hochhäuser zu Rechtecken abstrahiert wurden, beeindruckt aufgrund ihrer harmonischen Farbigkeit.

„Die Liebenden“ und „Kids on the wall“ mit zwei Kindern in Rückenansicht vor einer Mauer, auf der sie Strichmännchen malen, zeigen, dass Simone Braun sich nicht scheut Figürliches darzustellen. Die Gesichter stellt sie jedoch nicht da. So kann sich der Betrachter mit dem Gesehenen besser identifizieren. Woher hat sie nun die Ideen für solch eine Vielfalt, mag man sich da fragen? Simone Braun, die seit der Kindheit zeichnet und malt und seit 2010 ein Seminar im Werk- und Kunstladen Gaspers besucht, lässt sich meist von ihrer Stimmung beeinflussen. Als Inspirationsquelle dienen ihr ganz verschiedene Dinge wie Fotografien und Bilder, die sie gesehen hat.

„Ich picke mir ein Motiv als Baustein heraus und komponiere dann ganz neu“, erklärt Simone Braun. Auf diese Weise entstand auch ihre „Göffelfamilie“, die Darstellung eines Mannes mit dem Kopf einer Gabel und einer Frau mit dem Kopf eines Löffels. Das Kind auf dem Bild hat demnach einen „Göffel“-kopf. Aber auch komplett eigene Ideen setzt die Wegbergerin um. Ihre Intention sowohl bei den abstrakten als auch gegenständlichen Bildern ist es, Emotionen und Begeisterung beim Betrachter hervorzurufen. Darin sieht sie den Wert ihrer Gemälde. „Die Bilder laden zum Träumen und selber in den Erinnerungen zu schwelgen ein“, stellte Melanie Gebhardt fest.

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