Wassenberger Weihnachtsmarkt: Winter-Atmosphäre im Burggarten

Von: anna
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Zum ersten Mal präsentierte sich auch Sabrina Martin (links) mit dem Tourismusangebot der Stadt auf dem Weihnachtsmarkt. Foto: anna

Wassenberg. Schnee gab‘s nicht zum Wassenberger Weihnachtsmarkt in diesem Jahr. Richtig kalt war es auch nicht, dafür hatte aber nächtlicher Regen zum Start für viel Matsch auf den Gehwegen gesorgt. Ein Strohbelag schaffte da Abhilfe und sorgte für noch mehr Atmosphäre im Burggarten bis hinunter zum Freibadgelände.

Dort fanden die Besucher in den weißen Zelten des Gewerbevereins viel Handwerkliches. Und auch einige Wassenberger Vereine präsentierten sich dort. Gewerbevereinsvorsitzender Georg Hensges traf sich mittendrin mit Bürgermeister Manfred Winkens und weiteren Vertretern aus der Stadt und aus der Gemeinde Roerdalen, um den Markt offiziell zu eröffnen. Der Dank ging vor allem an die vielen Helfer, die es geschafft hatten, dieses Marktambiente in zwei Tagen aufzubauen, so Hensges.

„Was wäre der Gewerbeverein ohne einen Vorsitzenden, der die Zügel in der Hand hält“, lobte Winkens das Engagement von Hensges für den Weihnachtsmarkt. Die Zelte im Burggarten seien eine echte Bereicherung. „Und 35 Jahre sind eine verdammt lange Zeit“, blickte er auf die Tradition des Marktes. Man müsse immer berücksichtigen, was gefragt sei, lobte er die gelungene Kombination der unterschiedlichen „Abteilungen“ des Marktes.

Da war zum einen der Teil, für den der Wassenberger Markt bekannt ist mit seinem Angebot vom Putzmittel fürs Ceranfeld bis hin zur warmen Winterstrumpfhose. Allerdings ist die Zahl der Markthändler hier weit zurückgegangen, von mehr als 450 vor einigen Jahren auf gerade mal rund 100 in diesem Jahr. „Das ist eine Zeiterscheinung“, so Organisatorin Doris Leines. Leiden würden die Händler vor allem unter dem Online-Geschäft und unter den Billigmärkten. Idyllisch präsentierten sich auch die kleinen Holzbuden auf dem Stiftsplatz wieder.

Gemeinsam mit dem Gewerbeverein unter einem der weißen Zeltdächer warb Sabrina Martin erstmals auf dem Markt für den Tourismus in der Stadt. Schon gleich nach Marktöffnung konnte sie amerikanische Besucher mit einem Flyer in englischer Sprache beglücken.

Unter dem Motto „Wassenberger Kinder helfen Kindern“ war auch Gabriele Craß für den Gewerbeverein wieder aktiv. Sie verteilte gebrauchtes Spielzeug gegen freiwillige Spenden. So viel wie dieses Jahr habe sie noch nie zuvor bekommen, um es für den guten Zweck weiterzugeben, freute sie sich. Der Erlös der Spendensammlung kommt dieses Mal der Kinderkrebshilfe Ophoven zugute.

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