Wassenberg - Wassenberger Partnerschaftskomitee bekommt Auszeichnung vom Land

Wassenberger Partnerschaftskomitee bekommt Auszeichnung vom Land

Von: Nicola Gottfroh
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Ministerin Schwall-Düren übergibt Sepp Becker, Präsident des Partnerschaftskomitees beinm Festakt im Düsseldorfer Schauspielhaus eine Urkunde. Insgesamt zeichnete die Europaministerin 23 Projekte zur deutsch-französischen Freundschaft aus. Foto: Bernd Hegert

Wassenberg. Erneut ist die Stadt Wassenberg vom Land Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet worden. NRW-Europaministerin Angelica Schwall-Düren hat am Donnerstag im Düsseldorfer Schauspielhaus insgesamt 23 Projekte aus ganz Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet, die sich der deutsch-französischen Freundschaft widmen.

Gewürdigt wurde das Partnerschaftskomitee Wassenberg für den Umzug, der in der französischen Partnerstadt Pontorson anlässlich des 45. Jahrestag der Städtepartnerschaft zwischen Wassenberg und Pontorson gefeiert wurde. Der große Festumzug, an dem mehr als 20 Fuß- und Musikgruppen teilnahmen, sollte die kulturelle Vielfalt und die nationalen Eigenheiten der europäischen Länder darstellten.

Karneval in der Normandie

Die 90-köpfige Wassenberger Delegation steuerte zur Vielfalt die typisch rheinische Art bei. Denn das Komitee in Pontorson hatte Wassenberg gebeten, den Bürgern der Normandie den Karneval zu präsentieren. Dem Wunsch der Partnerstadt kamen die Wassenberger gerne nach: Eine Gruppe des Karnevalsvereins Kongo, angeführt vom Prinzenpaar Georg I. und ihrer Lieblichkeit Barbara I., und eine Myhler Karnevalisten-Gruppe bereicherten den Umzug. Als Prinzenpaar der Städtepartnerschaft fungierten Helene Durant, Präsidentin des Komitees Pontorson, und Thomas Kügler, Mitglied des Vorstands des Komitees.

Im Dezember hatte die Europaministerin anlässlich des Jubiläums „50 Jahre Elysée-Vertrag“ dazu aufgerufen, sich mit den Freundschaftsinitiativen zu bewerben. „Da wir haben gedacht: Probieren wir es mal“, erklärt Sepp Becker, Präsident des Wassenberger Partnerschaftskomitees.

Eine gute Entscheidung, denn es klappte. Eine deutsch-französische Jury wählte aus den insgesamt 37 Einsendungen das Wassenberger Projekt als förderwürdig aus. „Wir hatten zwar darauf gehofft, aber da wir uns vor einigen Jahren schon einmal erfolglos beworben hatte waren wir nicht sicher, ob es diesmal klappen würde“, sagt Becker.

Am Donnerstag reiste dann eine sechsköpfige Delegation des Partnerschaftskomitees nach Düsseldorf. Bei einem Festakt im Schauspielhaus wurden die einzelnen Projekte ausgezeichnet. Neben einer Urkunde erhielten Wassenberg und die 22 anderen Sieger-Projekte eine Landes-Förderung von insgesamt 80.000 Euro. Die Fördersummen der einzelnen Projekte liegen zwischen rund 1000 bis 7000 Euro.

Den Geldpreis, den das Partnerschaftskomitee Wassenberg erhält, werde mit der Partnerstadt geteilt, so Becker. „Denn ohne Pontorson hätten wir schließlich niemals mitgemacht“, sagt Sepp Becker.

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