Wassenberger in Heidelberg, Mainz und auch Wiesbaden

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Wassenberg. Der Heimatverein Wassenberg ging auch in diesem Jahr wieder auf eine dreitägige Städtetour. Der Vorstand hatte die Ziele Heidelberg, Mainz und Wiesbaden bestens vorbereitet und interessant durch Besichtigungen bereichert.

Für die 43 Teilnehmer war die kurpfälzische Residenzstadt Heidelberg erste Anlaufstation. Eine ausgedehnte Führung in zwei Gruppen durch die Altstadt mit dem Marktplatz und der Heiliggeistkirche, dem Rathaus, dem Herkulesbrunnen und dem Fischmarkt bot der interessierten Reisegesellschaft einen begeisternden Einblick in die historischen Sehenswürdigkeiten.

Aber auch der Kornmarkt mit seiner Madonnenstatue und der Karlsplatz mit dem Brunnen, der an den Humanisten und Kosmographen Sebastian Münster erinnert, waren sehenswert. Die nachfolgende Besichtigung des Schlosses als eine der berühmtesten Ruinen Deutschlands und das Wahrzeichen der Stadt waren besonders informativ. Bekanntlich war das Schloss bis zu seiner Zerstörung im Pfälzischen Erbfolgekrieg die Residenz der Kurfürsten von der Pfalz. Festzuhalten war, dass das Schloss nach der Zerstörung durch Soldaten Ludwigs XIV. 1689 und 1693 nur teilweise wieder aufgebaut und restauriert wurde. Auch heute noch sieht man verschiedene größere Baustellen im Schlossbereich.

Nach Gruppenfotos am Brückenaffen und den beiden Statuen auf der berühmten „Alten Brücke von Heidelberg“ ging die Fahrt weiter nach Mainz zum Domizil für die nächsten drei Tage. Das gemeinsame Abendessen beschloss den harmonischen Abschluss des Anreisetages.

Gespannt auf die Medaillenverleihung im Rahmen des Wettbewerbs „Entente Florale“ fuhren die Wassenberger dann am Morgen des zweiten Tages nach Mainz zum Gelände des beliebten ZDF-Fernsehgartens auf dem Lerchenberg.

Begeisterung von der Tribüne

Die angereisten rund 150 Wassenberger als stärkstes Unterstützerteam konnten dann von der Tribüne aus begeistert miterleben, wie Bürgermeister Manfred Winkens stolz eine Silbermedaille als Erfolg für die Teilnahme der Stadt Wassenberg entgegennehmen durfte. Der Nachmittag wurde zu einer Erkundung der Stadt genutzt. Am Rheinufer entlang führte der Weg in Richtung Marktplatz zur Besichtigung des Hohen Doms von Mainz. Auf dem weiteren Rundgang durch die Stadt erfuhren die Reisenden viel Wissenswertes über Kirchen, Museen, Rathaus, markante Brunnen und schöne alte Fachwerkhäuser. Herausgestellt wurde natürlich die Persönlichkeit Johannes Gensfleisch, bekannt als Gutenberg, um 1400 in Mainz geboren, der als Erfinder des modernen Buchdrucks und der Druckerpresse gilt. Die Verwendung von beweglichen Lettern war revolutionär und breitete sich in Europa und später in der ganzen Welt aus. Sein Hauptwerk, die Gutenberg-Bibel, entstand zwischen 1492 und 1454.

Am Morgen der Heimreise stand auf dem Besichtigungsprogramm noch die Kirche St. Stephan in Mainz mit ihren berühmten Chagall-Fenstern. Die morgendliche Sonneneinstrahlung ließ für die Betrachter die kunstvolle Gestaltung im dominierenden Blauton voll zur Wirkung kommen.

Auf der weiteren Rückreise fuhren die Mitreisenden die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden an. Hier bot sich die Gelegenheit, auf eigene Faust die Stadt mir ihrer imposanten Marktkirche, den Schlossplatz mit Rathaus und hessischem Landtag, Wilhelmstraße mit Kureck und weitere Sehenswürdigkeiten zu erkunden.

Diese erlebnisreiche Dreitagesfahrt wird für alle in guter Erinnerung bleiben und ganz bestimmt Lust auf eine Fortsetzung der Mehrtagesfahrten im nächsten Jahr machen.

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