Heinsberg-Grebben - Warum auf Kölsch? Narren sagen Merci beaucoup!

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Warum auf Kölsch? Narren sagen Merci beaucoup!

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Wenn die jecken rheinischen Puppen beim Sitzungskarneval die Tanzbeine schwingen, dann machen sie noch so jeder Pariserin echte Konkurrenz.

Heinsberg-Grebben. Bei der Karnevalssitzung der katholischen Frauengemeinschaft Grebben–Hülhoven–Eschweiler war der erste Star des Abend das Bühnenbild.

In 3D-Optik stand der Zuschauer plötzlich mitten in Paris, alle Sehenswürdigkeiten komprimiert auf der Kopfseite der Grebbener Mehrzweckhalle. Das stellte auch der SKV Schafhausen anerkennend fest, der als Eisbrecher nach dem Trommler- und Pfeiferkorps Eschweiler die „Püppchen“ und das Mariechen tanzen ließ. Gemeinsam mit dem Prinzenpaar mischten sie sich anschließend unters Publikum, um der von Madame Resi und Monsieur Pierre (alias Resi Hilgers und Petra Jütten) wieder einmal souverän geleiteten Sitzung weiter zu folgen.

Und die bot so einiges. „Die Thekenbrüder“ entführten in die lokalen Lokale und plauderten so gut wie jedes „Geheimnis“ aus dem Ort aus. Die Gruppe „Kam-Pi-Co“ lockte ins „Café Surprise“ , wo es eine Gesangsdarbietung der besonderen Art gab. Da wurde von der Formation „Ein Pott Püree“ das Lied „Blue Bayou“ verunstaltet.

Eine gute Portion Schadenfreude ließ die Zuschauer anschließend beim Sketch Dörpsfraulüh laut auflachen. Den ersten Teil des Abends schlossen die „Männer im Bad“ ab, eine ausgesprochen sehenswerte Adaption des bekannten Sketches von Loriot.

Nach der Pause heizten die „Mädels vom Lande“ als „Seemänner“ – obwohl es sich durchweg um gestandene und ansehnliche „Seefrauen“ handelte – mit einem schweißtreibenden und begeisternden Tanz den Zuschauern ein.

Hierauf folgte ein Sketch aus den weiblichen Reihen des TKE, in dem es um ein Bewerbungsgespräch ging, in dessen Verlauf der zum Einsatz kommende Lügendetektor „3000“ für einige Verwirrung sorgte, weil dieser nicht nur den Bewerber, sondern alle im Büro befindlichen Personen und deren Aussagen testete. Da wurde so manches Geheimnis – unfreiwillig – entlarvt. Sehr zur Belustigung der Jecken im Saal.

Das von allen bereits erwartete Männerballett „Stieve Nipp“ erzählte die Geschichte der „Klo Petra“ aus dem alten Ägypten, deren Darstellung verblüffend an die aus der Geschichte bekannten Königin ähnlichen Namens erinnerte.

Die neue Formation „Hömma!“ bringt eigene Karnevalslieder auf die Bühne, verknüpft mit kurzen Wortbeiträgen. Bevor der „Titelsong“ (Hömma!) angestimmt und „De Bahn“ oder die „Mädels vom Lande“ und deren Tanzkünste besungen wurde, ehrte „Piffan“ mit einer anrührenden Ballade seinen im vergangenen Jahr überraschend verstorbenen Bühnenpartner „Pick“ alias Michael Lowis.

Zum Abschluss kochten die „Noldegirls“ (in diesem Jahr unterstützt von einigen „Noldeboys“) den Saal noch einmal richtig auf. In ihrer Playback-Show nahmen sie nahezu jeden Musikstil gekonnt und mit perfekter Kostümierung aufs Korn. Es gab eine Sambatanzgruppe, gefolgt von Freddie Mercury und Brian May von „Queen“, aber auch Heino, Helene Fischer, Andreas Gabalier, die „Blues Brothers“ (mit Radschlag und Rolle vorwärts aus dem Handstand!) bis zum Schluss noch „Brings“ auf der Bühne stand und dem Publikum das Letzte abverlangte (und auch bekam).

Novum in diesem Jahr: Es gab eine „After Show Party“.

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