Walter Fischbacher präsentiert den neuen Heinsberger Steinway-Flügel

Von: anna
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Der neue Heinsberger Steinway-Konzertflügel D-274 erlebte mit dem „Controlled Piano Trio Madness“ eine glanzvolle Premiere. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg. Mit einer Premiere pro Veranstaltung gibt sich Theo Krings, Leiter der Jugendmusikschule, nicht mehr zufrieden. Der Abend sei eine Vierfach-Premiere, erklärte er den Zuhörern, die zum Konzert des New Yorker Jazz-Pianisten Walter Fischbacher und des Trios „Controlled Piano Trio Madness“ ins sogenannte Rondell im Heinsberger Klevchen gekommen waren. „Es ist heute das erste Konzert unserer ersten Konzertreihe Jazz im Rondell“, betonte Krings.

„Aber es ist auch die Premiere für unseren neuen Mitbürger“, zeigte er stolz auf den großen Steinway Konzertflügel D-274, der mit seinem schwarzen Lack im Licht zahlreicher Strahler leuchtete. Nach einer abenteuerlichen Reise von Amerika nach Polen und von dort nach Berlin habe er seine Heimat jetzt in Heinsberg.

Als Premiere Nummer vier stellte Krings schließlich Ulf Stricker am Schlagzeug als neuen Kollegen im Lehrerteam der Jugendmusikschule vor.

Fischbacher griff in die Tasten und bedankte sich bereits nach den ersten beiden Stücken: „Wir freuen uns. Danke für den schönen Flügel“, sagte er. „Das ist eine Wohltat. Normalerweise schleppen wir unsere Keyboards durch die Gegend.“

Was Kritiker als „kontrollierten Piano-Trio-Wahnsinn“ bezeichnen, präsentierten Fischbacher, Stricker und Bassist Goran Vujic als Dritter im Bunde auch im Rondell, in ihrer ganz eigenen Art von Jazz. Immer melodisch und doch voller Spannungen in zugleich höchster technischer Perfektion brachten sie Pop-Ohrwürmer, aber auch ihre eigenen Kompositionen zu Gehör.

In der Pause stellte Krings das Projekt „Ein Flügel für Heinsberg“ vor, in dem sich bisher bereits Sponsoren für 40 Tasten gefunden haben. Für die anwesenden Spender hatte er aus einem zweiten Tastensatz die ausgewählten Originaltasten mitgebracht und präsentierte die Namen der bisherigen Sponsoren zugleich auf einem großformatigen Poster, direkt eingetragen auf der jeweiligen Taste.

Schmunzeln musste er auch selbst, als er den Spendern die Tasten übergab und dabei feststellte, dass die Tonlage sehr oft entsprechend des Vor- oder Familiennamens ausgewählt worden war. Beeindruckend war zudem, dass der bisherige Kreis der Spender nicht nur aus Vertretern der Wirtschaft und engen Freunden der Musikschule besteht, sondern auch aus Lehrern der Schule, die sich selbst in das Projekt eingebracht haben.

Es stehen noch 48 Tasten für potenzielle Spender zur Wahl. Weitere Informationen zur Aktion in der Jugendmusikschule unter Telefon 02452/9243703 oder im Internet unter http://www.heinsberg-befluegelt.de.

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