Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche Deutschland hält Lesung

Von: anna
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Heinsberg. Nikolaus Schneider, Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und damit „Chef“ von fast 24 Millionen Protestanten im Land, ist am Sonntag, 30. März, um 18 Uhr in der evangelischen Christuskirche an der Erzbischof-Philipp-Straße zu Gast.

Zusammen mit seiner Frau Anne, einer ehemaligen Lehrerin für Mathematik und Religion, gewährt der höchste Vertreter der evangelischen Kirche Deutschlands im Rahmen einer Lesung mit Musik ganz persönliche Einsichten. Die Eheleute Schneider lesen aus ihren beiden gemeinsam geschriebenen Büchern. „Wenn das Leid, das wir tragen, den Weg uns weist. Leben und Glauben mit dem Tod eines geliebten Menschen“ lautet der Titel des 2010 im Neukirchener Verlag erschienen Werkes, in dem sie ihren Umgang mit der Krankheit und dem Sterben ihrer Tochter Meike darstellen.

Eine Art Rückblick, der natürlich auch dieses dunkle Kapitel ihres Lebens enthält, halten sie in ihrem zweiten Buch, das 2013 erschienen ist. „Vertrauen. Was in unsicheren Zeiten wirklich trägt” ist das im Adeo- Verlag erschienene Werk überschrieben. Das Ehepaar Schneider ist seit 1970 verheiratet. Ein schwerer Schlag war Anfang 2005 der Tod ihrer Tochter Meike. Die jüngste der drei Töchter starb im Alter von 22 Jahren an Leukämie. Der christliche Glaube wird ihnen in der Leidenszeit ein tröstendes Fundament, aber sie hadern auch mit Gott.

Die Eltern veröffentlichten anschließend Meikes Krankheits-Tagebuch und setzten sich später auch in einem eigenen, gemeinsam geschriebenen Buch mit dem Zusammenhang von Leid, Leben und Glauben auseinander. Und sie halten Vorträge zum Thema Tod und Trauer.

Ihr neues Werk will Mut machen. Anne und Nikolaus Schneider zeigen, wie „Vertrauen“ gelingen kann – gerade in diesen unsicheren Zeiten, in denen viele Beziehungen zerbrechen, weil Grenzen missachtet und Regeln gebrochen werden. Die Autoren sind sich sicher: „Es lohnt sich, Vertrauen immer wieder neu zu wagen, auch wenn man im Leben schon schwere Enttäuschungen erleben musste.“

Vertrauen sei die Grundhaltung eines glücklichen Lebens. Das suchen die Schneiders nach Jahrzehnten im Rheinland nun seit kurzem in Berlin. Sie wollen dort auch näher bei ihrer ältesten Tochter, deren Mann und den drei Enkelkindern sein – als aktive Großeltern.

Nach der Lesung stehen Anne und Nikolaus Schneider für die Diskussion zur Verfügung und werden auch auf Wunsch Bücher signieren. Karten sind im Vorverkauf erhältlich in den Buchhandlungen Gollenstede in Heinsberg und Wild in Hückelhoven sowie im evangelischen Gemeindebüro in Heinsberg.

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