Vorlesetag: „Derdie“ ließt den Kindern aus der kleinen Hexe vor

Von: anna
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Bürgermeister „Derdie“ Dieder versteht sich aufs Vorlesen. Foto: anna

Heinsberg. Im Rahmen des bundesweiten Vorlesetages machte sich auch Bürgermeister Wolfgang Dieder Freitagmorgen auf den Weg, zunächst in die Pestalozzischule in Oberbruch, danach in den Kindergarten an der Magdeburger Straße.

„Du bist der Bürgermeister!“, wurde er von einem Zweitklässler schon im Flur begrüßt, als dieser mit seinen Freunden in den Klassenraum eilte. „Guten Morgen, Bürgermeister!“, schallte es dann aus 30 kleinen Kehlen. „Kennt ihr auch meinen Namen?“ Klar doch, „Dieder!“ Schon schwieriger gestaltete sich die Frage nach dem Vornamen. „Derdie“, rief ihm eine Schülerin entgegen, und dann verriet Klassenlehrerin Mechthild Laumen, welche Eselsbrücke sie den Kindern gebaut hatte, um sich den Namen des Bürgermeisters zu merken.

Die ersten beiden Artikel „der“ und „die“ umgekehrt hintereinander hängen – das hatte dann nicht so ganz geklappt. Wolfgang heiße er, verriet Dieder. In der Klasse gab es kein Kind mit diesem Namen, nur zwei Kinder kannten einen Onkel mit diesem Vornamen. „Einen Wolfgang hatten wir ganz lange nicht mehr“, erinnerte sich die Klassenlehrerin.

Nachdem auch Schulleiter Stephan Eiken den Bürgermeister begrüßt hatte, ging‘s endlich los mit der Vorlesestunde. Im Kreis mit den Schülern hatte der Bürgermeister dabei die Ehre, auf dem großen, ganz bunt angemalten „Vorlesestuhl“ sitzen zu dürfen.

Mitgebracht hatte er auf Wunsch der Lehrerin aus der Schulbücherei ein schon ziemlich zerlesenes Exemplar der „kleinen Hexe“ von Otfried Preußler. „Als ich so alt war wie ihr, habe ich das auch gelesen“, erzählte er. Dieder zeigte, dass er durchaus Übung hat im Vorlesen. Zwischendrin zeigte er den Kindern auch die Illustrationen. Mechthild Laumen wird die so begonnene Lesung nun fortsetzen, denn im Februar will sie mit ihren Schülern das gleichnamige Theaterstück in Aachen besuchen.

Den Kindern im Kindergarten an der Magdeburger Straße las Dieder von Heinrich Hannover vor, aus dem Buch „Die Schnupfenmühle“.

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