Von Robin Hood zu den Hippies

Von: hewi
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Dass diese Damen Spaß an der Freud haben, ist nun wirklich nicht zu übersehen. Sie waren allerdings nicht die einzige Augenweide im Rosenmontagszug im Seilerdorf - aber sicher ein ganz toller Blickfang. Foto: Kerkhoff

Erkelenz-Holzweiler. In Holzweiler herrscht am Rosenmontag Ausnahmezustand. Nicht nur des für diese Breitengraden ungewöhnlichen Weiß auf den Feldern. Vorneweg im Zug marschierte das Trommler- und Pfeifercorps, das musikalisch den närrischen Takt angab.

Und zwar in ziemlich strammen Rhythmus, damit jeder mit muss. In diesem Jahr wartete die Dorfgemeinschaft beim Zug mit einigen neuen Gruppen auf. Erstmals dabei war zum Beispiel die Gruppe Zumbruch mit ihrer „Gondola Venezia”. Auch die Damen der Turngruppe Speen waren in diesem Jahr zum ersten Mal dabei und zeigten, dass sie „Immer in Sektlaune” sind.

Neu formiert hatte sich auch die Gruppe Mülfarth, die als Schweine durch die Straßen des Ortes tobten.

Alte Bekannte im Holzweiler Straßenkarneval dagegen sind die Borussenfreunde, die in diesem Jahr völlig auf die bevorstehende Weltmeisterschaft in Südafrika setzten.

Echt Lecker waren als Prinzessinnen mit von der Partie und die Deutsche Eiche hatte das Hippietum für sich neu entdeckt. ein paar Jahrzehnte zu spät zwar, aber wer weiß, vielleicht kommt auch dieser Zeit ja doch noch mal zurück. Weihnachten ist ja auch jedes Jahr wieder neuÉ

Aus Krabbelgruppe entstanden

Aus einer Krabbelgruppe sind die Unglaublichen entstanden, die sich mit Fellen als Neandertaler präsentierten. Abenteuerlich als Indiana Jones ließen es die Holzböck angehen.

Die Landjugend war gleich zweimal vertreten: Die „Alten” waren als Robin Hood unterwegs, während es die „Jungen” als Römer angehen ließen und Cäsars Abwesenheit zu feiern wussten. Eigentlich hätte man es anders herum erwarten dürfen, aber ist ja Karneval.

Als blutsaugende Vampire lief die organisierte Dorfjugend auf, die in dieser Gewandung schon auf einigen Zügen in der Gegend ihr Unwesen getrieben hatte.

Die jungen Damen vom Kegelclub „Sixpack XXL” zeigten als Schotten im karierten Rock trotz der ungastlichen Temperaturen enorm viel Bein: Sie konnte es sich leisten. Im vorigen Jahr waren die Damen als Automechaniker unterwegs.

Nach dem Ende des gelungenen Zuges wurde im Saal Boss beim Kostümfest fröhlich weitergefeiert, während sich einige der Gruppen auf den Weg machten, um in Erkelenz beim Zug dabei zu sein.
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