Erkelenz - Verletzungsgefahr: Trainingsplatz am Willy-Stein-Stadion gesperrt

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Verletzungsgefahr: Trainingsplatz am Willy-Stein-Stadion gesperrt

Von: Stefan Klassen
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Noch müssen Bälle und Beine ruhen: Der neue Trainingsplatz am Stadion wird erst ab Frühjahr nutzbar sein. Foto: Stefan Klassen

Erkelenz. Es hat sich viel getan in den vergangenen Jahren am und um das Willy-Stein-Stadion herum. Viel Arbeit und öffentliches Geld sind in das Sport- und Schwimmstättenangebot gesteckt worden: Alleine 9,5 Millionen Euro – davon 5,2 Millionen aus Mitteln des Konjunkturpakets II – flossen ins neue Erka-Bad.

Das Stadion hat mittlerweile eine Tartanbahn, die Wurfanlage ist ebenso neu wie das schmucke Vereinsheim mit seinen Gesellschafts-, Material- und Sanitärräumen.

Das Areal zwischen – ebenfalls neugebauter – Berufsschul-Sporthalle und Schwimmbad-Liegewiese soll eigentlich ein Trainingsplatz komplettieren. Dieser fristet jedoch seit mehreren Monaten ein tristes Schattendasein. „Aschenplatz betreten verboten“ steht auf einem laminierten Schild, das provisorisch mit Kabelbindern am Metallzaun angebracht ist.

Vereinssportler wie etwa die Kicker vom SC09 Erkelenz oder auch Sportlehrer mit ihren Schülern werden sich noch gedulden müssen, bis sie den Trainingsplatz nutzen können. Klar ist: In diesem Jahr geht nichts mehr, erst im nächsten Frühjahr wird der Aschenplatz fertig. „Der Trainingsbetrieb auf diesem Platz wäre derzeit viel zu riskant“, betont Joachim Mützke, Leiter des Amts für Bildung und Sport.

Trotz mehrfachen Walzens sei es nicht gelungen, den Platz überall so hart zu bekommen, wie dies nötig ist. „Er sieht zwar oberflächlich schon längere Zeit prima aus, aber nur dreiviertel der Fläche sind okay.“ Der Rest sei in den vergangenen Monaten im Schatten der Bäume nicht richtig ausgehärtet.

Der Platz war im Zuge der abschließenden Arbeiten an der Liegewiese des Erka-Bades angelegt worden. Dann kamen aber erst die sommerliche Trockenperiode und dann reichlich herbstliches Regenwetter dazwischen. Aushärtung: in Teilbereichen Fehlanzeige. Mützke: „Deshalb besteht derzeit beispielsweise für Fußballspieler noch eine erhöhte Verletzungsgefahr. Wir müssen den Platz sperren.“

Mützke glaubt, dass mit der ersten Schönwetterperiode 2014 alles fertig sein wird. Dann soll der Platz auch mit Fußballtoren versehen werden – im Jugendformat, weil das Spielfeld kleiner als ein herkömmliches Fußballfeld ist.

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