Verkehrskontrollen: Jeder Sechste verwarnt

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Radarfalle VErkehrssünder
Achtung Radarfalle: Verkehrssünder müssen tief in die Tasche greifen. Foto: ddp

Aachen. Bei Verkehrskontrollen in der Region Aachen sind am Montag bei mehr als der Hälfte der überprüften Autofahrer Verstöße festgestellt worden. In der gesamten Euregio fallen die Zahlen nicht ganz so dramatisch aus, dort ist etwa jeder Sechste verwarnt worden.

Im Fokus der Kontrollen standen laut Polizei die Gurtanlegepflicht, die Nutzung von Rückhaltesystemen für Kinder sowie Geschwindigkeitsverstöße und Fehlverhalten an Zebrastreifen.

Innerhalb der Städteregion Aachen wurden bei 587 Kontrollen 285 Ordnungswidrigkeiten ermittelt, darunter 142 Geschwindigkeitsverstöße. 104 Personen hatten keinen Gurt angelegt und 18 Fahrzeugführer telefonierten während der Fahrt mit einem Handy. Alle Verstöße wurden mit Verwarn- beziehungsweise Bußgeldern geahndet.

In der gesamten Euregio wurden 2111 Fahrzeuge auf Ordnungswidrigkeiten und 10.720 Fahrzeuge auf überhöhte Geschwindigkeit überprüft. Dabei wurden 1895 Verstöße festgestellt. Sechs Autofahrern musste ein Fahrverbot erteilt werden.

Die hohe Zahl der Verwarnungen erklärt die Polizei auch dadurch, dass die Kontrollen zur Gurtanlagepflicht verschärft wurden. Dabei wurden natürlich nur die Fahrzeuge kontrolliert, bei denen schon während der Fahrt auffiel, dass sie nicht angeschnallt waren - deshalb sei die „Trefferquote” relativ hoch gewesen.
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