Verein will jetzt die Zukunft der Festhalle sichern

Von: Johannes Bindels
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Heinsberg-Oberbruch. Wer einen Verein gründen möchte, braucht mindestens sieben Personen, so schreibt das Gesetz es vor. Wer aber bei der Vereinsgründung schon mehr als 150 Mitstreiter als Mitglieder gewinnt, dessen Gründungszweck muss auf ein überragendes Interesse bauen können.

Dies ist der Interessengemeinschaft Oberbruch 2020 auf der Gründungsversammlung gelungen. Der Verein „Interessengemeinschaft Oberbruch 2020“ wurde gegründet. Die Festhalle Oberbruch war Versammlungsort für die Gründung des neuen Vereins. So war es nicht verwunderlich, dass Hans Peter Wallrafen vom Ortsring Oberbruch als Versammlungsleiter mehr als 100 Gründungsmitglieder aus Vereinen, Politik, Kirche und dem privaten Bereich in Vertretung des erkrankten Josef Füßer begrüßen konnte.

Die überzeugende Vorbereitung der Versammlung durch den Ortsring Oberbruch machte es der Versammlung leicht, eine gewichtige Tagesordnung effizient abzuarbeiten. „Diesen Verein zu gründen, hat der Ortsring einstimmig beschlossen. Auch die Vereinsvorsitzenden der Oberbrucher Vereine beschlossen am 15. April die Unterstützung einstimmig.

Und in einem Gespräch am 7. Mai mit Bürgermeister Wolfgang Dieder zur Frage ,Was kann die Stadt Heinsberg leisten?‘ signalisierte Wolfgang Dieder entgegen anderer Gerüchte seine Unterstützung!“, ließ Wallrafen wichtige Stationen kurz Revue passieren und untermauerte mit einem projizierten Zitat Dieders Aussage: „Die Stadt Heinsberg wird die Festhalle weiterhin betriebsbereit halten. Der Rat der Stadt Heinsberg hat nicht für einen Abriss gestimmt. Die CDU-Fraktion hat einstimmig beschlossen, dass ggfs. auch außerplanmäßige Investitionen bereitgestellt werden.“

Die vorgelegte Gründungssatzung wurde mit wenigen Korrekturen beschlossen. Der Zweck des Vereins umfasst neben dem Betrieb der Festhalle Oberbruch, die laut Wallrafen den gesamten Komplex mit Restauration und Wohnung umfasst, den Einsatz für den Erhalt weiterer wichtiger Einrichtungen, Kultur- und Sportstätten (Schwimmhalle), die Förderung von Kunst und Kultur durch Akquisition und Organisation von Konzerten, Theateraufführungen und Ausstellungen, die Förderung der Heimatpflege und Heimatkunde, die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten gemeinnütziger, mildtätiger und kirchlicher Zwecke sowie die Förderung Oberbrucher Vereine und Institutionen, die dem Gemeinwohl dienen.

Die Versammlung stimmte ebenfalls der Struktur zu, sich unterhalb des Vorstandes mit großen Beiräten für die Bereiche Event, Technik und Verwaltung zu organisieren. Der Jahresbeitrag in Höhe von zwölf Euro wurde einstimmig beschlossen.

Die Versammlung wählte entsprechend der Satzung den geschäftsführenden Vorstand mit Josef Füßer (1. Vorsitzender), Heinz Hennebrüder (1. Geschäftsführer) und Robert Knur (Schatzmeister), die den Verein haftungsmäßig vertreten.

Zu Stellvertretern wurden Ilias Nikolareas (Stellvertretender Vorsitzender), Christoph Schmitz (Stellvertretender Geschäftsführer) und Markus Ullrich (Stellvertretender Schatzmeister) gewählt. Kassenprüfer sind Jens Bengefort und Achim Engels.

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