Erkelenz - Umsiedlung in Erkelenz: Die Uhr tickt schneller

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Umsiedlung in Erkelenz: Die Uhr tickt schneller

Von: kl
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Pesch - Verlassenes Dorf am Braunkohletagebau
An einem noch bewohnten Haus hängt in Pesch bei Erkelenz ein Schild, das Plünderer abschrecken soll. Erkelenz-Pesch war bis vor zehn Jahren noch ein kleines idyllisches Örtchen zwischen Feldern und Wiesen, mit alten Bauernhöfen. 250 Menschen lebten hier. Dann begann die Umsiedlung. Mit Pesch verliert die Stadt Erkelenz ihren ersten Ort an den Braunkohlentagebau Garzweiler II. Foto: dpa

Erkelenz. Die Uhr für die Umsiedler von Keyenberg, Kuckum, Berverath, Unter- und Oberwestrich ticke schneller als bisher wahrgenommen. Diese Auffassung vertreten die Fraktionen von FPD, Freien Wählern, Bürgerpartei und Bündnisgrüne im Erkelenzer Stadtrat.

„Bereits bis zum Juni 2010 will RWE Power gemeinsam mit der Bezirksregierung Köln und auch der Verwaltung der Stadt Erkelenz mit der sogenannten Transparenzerklärung den finanziellen Rahmen für die anstehenden Umsiedlungen besprechen”, glauben sie.

Die oppositionellen Koalitionäre im Stadtrat halten es daher jetzt für wichtig, die Erfahrungen der bisherigen Umsiedlungen und die Erwartungen der zukünftigen Umsiedler zu diskutieren und in künftige Verträge einzufügen, und fordern deshalb Bürgermeister Peter Jansen auf, das Thema zum Inhalt einer Sondersitzung des Rates zu machen.

„Eine Sondersitzung zum Thema Umsiedlung ist notwendig, da die nächste Sitzung des Rates erst im Juni terminiert ist. Wir beantragen die Einsetzung einer Arbeitsgruppe Auswertung Erkelenz-Vertrag mit jeweils einem Vertreter jeder Fraktion, einem Vertreter der Bürgerbeiräte und einem Vertreter der anstehenden Umsiedlungsorte, um die Erfahrungen und Erwartungen aus der letzten Umsiedlung in die Diskussion des Rates zu bringen”, so die Initiatoren des Antrages an den Bürgermeister.

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