Gangelt - Überblick über die aktuelle Situation: Viel Bewegung an den Schulen

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Überblick über die aktuelle Situation: Viel Bewegung an den Schulen

Von: Karl-Heinz Hamacher
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44 neue Grundschüler sind auf zwei Klassen an der Nikolausschule in Breberen verteilt. Mit Begeisterung lernt der Nachwuchs das ABC und das Einmaleins. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt. Blumen für die Vorsitzende und viele Zahlen rund um die Gangelter Schullandschaft prägten die erste Sitzung des Schulausschusses unter der Leitung von Andrea Reh (SPD), die von Bürgermeister Bernhard Tholen zu ihrem runden Geburtstag einen Blumenstrauß erhielt.

„Wir sind in der glücklichen Lage, in der Gemeinde noch zwei Grundschulstandorte zu haben“, begann Tholen seine Ausführungen über die Entwicklung der Schulen. In Breberen an der Nikolausschule wurden 44 Kinder eingeschult. Dort werden nun insgesamt 189 Schüler unterrichtet. In Birgden an der Schule der Begegnung gibt es 41 neue Schüler; insgesamt nun 194.

Hinzu kommen hier 13 Schüler verschiedener Jahrgänge aus dem Kreisgebiet in einer internationalen Förderklasse (IFK), wo die Kinder für rund drei Monate auf die deutsche Sprache vorbereitet werden. Für beide Schulen wird bis zum Schuljahr 2018/19 eine Zweizügigkeit prognostiziert.

Während Birgden die Schülerzahlen im Mittel leicht steigern kann, rechnet man in Breberen mit einem geringen Rückgang. Michael Dohmen (Freie Wähler) hätte es gerne gesehen, wenn in Birgden mit den IFK-Kindern eine dritte Klasse eingerichtet worden wäre. Dazu würden weder die Zahlen, noch die Verweildauer ausreichen, erläuterte Andrea Reh.

Skeptisch war Dohmen auch ob der Tatsache, dass diese Kinder, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind, mit Linienbussen ab der Kirche an- und abreisen müssen. „Da haben aber die Kinder, die aus dem Birgdener Starzend zur Schule müssen, einen weiteren und schwierigeren Weg“, so der Beigeordnete Gerd Dahlmanns, der daran erinnerte, dass die IFK-Kinder von Praktikanten der Schule begleitet werden.

Der Gesamtschule Gangelt-Selfkant, aktuell mit 142 Kindern, steht nun das komplette Gebäude der ehemaligen Hauptschule in Höngen zur Verfügung. Der Hauptschulzweig wurde mit der Gangelter Hauptschule in deren Gebäude vereint. 233 Schüler bilden hier die letzten drei Jahrgänge der Ganztagsschule. 245 sind es bei der Realschule in Gangelt, die wie die Hauptschule ihrem Ende entgegen sieht.

Im nächsten Jahr kommen mit dem Wechsel in die achte Klasse die ersten Gesamtschüler nach Gangelt und ziehen in den älteren Teil der Realschule, während die letzten beiden Realschuljahrgänge im Neubau untergebracht werden. 2016 steht der große Umzug an.

Die Gesamtschule übernimmt das komplette Gebäude der Hauptschule, deren „Rest-Schüler“ wechseln ins Realschulgebäude. Eine Prognose über die Entwicklung der Zahl der Gesamtschüler ist kaum möglich, da die Anmeldungen aus den Grundschulen nicht vorhersehbar sind. „Den Eltern eine sonderpädagogische Förderung für ihr Kind nicht bieten zu können, wäre fatal“, ging der Bürgermeister auf die Situation der Mercatorschule ein, die nach dem heutigen Stand eine „auslaufende Schule“ ist. Mindestens 144 Schüler sind von Nöten, gerade einmal 100 sind da.

Tholen berichtete von intensiven Bestrebungen, mit der Don Bosco Schule in Heinsberg „trägertechnisch“ zusammenzuarbeiten. Das wäre wohl an zwei Standorten möglich. Hinzukommen müssten zum Förderschwerpunkt „Lernen“ noch emotionale Entwicklung und Sprache. Vieles sei aber hier noch in der Schwebe. Sechs bis 20 Jahre, so sei der grobe Planungsrahmen rund um das Thema Inklusion.

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