Erkelenz - Tour zu den Hofläden im Land

Tour zu den Hofläden im Land

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Gerd Schmalen (2.v.li.) erläutert an den Kürbissen die Saisonware, die die regelmäßigen Obst- und Gemüseangebote sowie Hausmacher Wurst- und Schlachtpakete ergänzen. Foto: Mercks

Erkelenz. Pünktlich zum Erntedank am ersten Oktober-Wochenende fuhren über zwei Dutzend fahrradinteressierte Mitglieder und Freunde des Heimatvereins der Erkelenzer Lande die „Hofläden-Tour“.

Diese Fahrradtour des Heimatvereins unter Leitung von Wilfried Mercks startete am Erkelenzer Markt. Dort erhielten die Radler Informationen über den alten Markt (Johannismarkt), den heutigen „neuen Markt“ und das „Alte Rathaus“ als Ratshaus und Markthalle, aber auch als Gefängnis während der Nazizeit.

Reichhaltiges Ladenangebot

Erstes Etappenziel der 30 Kilometer langen Höfetour war der Hofladen Schurf in Immerath (neu). Neben dem üblichen reichhaltigen Ladenangebot, das die regelmäßigen Besucher in Erkelenz vom Dienstagsmarkt kennen, hatte Familie Schurf einen Imbiss für die Radler vorbereitet. Die leckere Kürbis-Suppe stärkte für die nächsten Tour-Kilometer.

Während der zweiten Etappe erfuhren die Tourteilnehmer einiges über die Flachsröste, die im Wahnenbusch passiert wurde, das „Golddorf“ Tenholt, das auch eine Station der „Mispelbaumtour“ des Heimatvereins ist, sowie den Spießhof in Hetzerath, der – wie einige andere Tourpunkte – an der „Route gegen das Vergessen“ liegt.

Im Hetzerather Bauernladen hatte Familie Schmalen eine wärmende Tasse Kaffee, belegte Brote und Kuchen für die Radfahrer vorbereitet. Jeder Tourteilnehmer bekam als Erinnerung einen Zierkürbis und ein Stück Zuckermais in die Gepäcktasche gelegt. Und natürlich viele Informationen über die ständigen und saisonalen Angebote des „Zentral-Hetzerather“ Versorgungsgeschäftes.

Zwischen Hetzerath und dem Hofladen Feiter in Gerderhahn nutzte Mercks die Streckenführung vorbei an der Baumschule Hallen, um auf die Historie und die Wichtigkeit der Baumschulen in Erkelenz hinzuweisen.

Im Hofladen „In Gerderhahn 107“ waren nicht nur die aktuellen Angebote des Ladens von großem Interesse. Für viele Tourteilnehmer war neu, dass dieser Hofladen, ähnlich dem später passierten Laden der Familie Peltzer im Genhofer Mühlenweg, über ein „24-Stunden-Angebot“ für Eier und Kartoffeln verfügt.

Nach Informationen der Familie Feiter wird diese Versorgungsmöglichkeit vor allem an Sonn- und Feiertagen gern in Anspruch genommen.

Mehrere Zwischenstationen

Über die Stationen Jüdischer Friedhof und ehemalige Synagoge Schwanenberg der „Route gegen das Vergessen“ sowie nach einer Vorbeifahrt am Mispelbaum in Oerath schlossen die Radlerinnen und Radler nach über drei Stunden eine informative und landschaftlich schöne Tour rund um Erkelenz am „Alten Rathaus“ ab.

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