Gangelt-Kreuzrath - Theatergruppe Kreuzrath: Seit 25 Jahren ganz viel Lust am Spiel

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Theatergruppe Kreuzrath: Seit 25 Jahren ganz viel Lust am Spiel

Von: Heinz Eschweiler
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Nachwuchssorgen hat die Theatergruppe Kreuzrath keine, für jede Rolle findet sie in ihren Reihen stets die richtige Besetzung. Seit 25 Jahren stellt der Verein jährlich ein amüsantes Stück auf die Beine. Foto: Heinz Eschweiler

Gangelt-Kreuzrath. Das Theaterspielen hat in Kreuzrath eine lange Tradition. Schon in den 1950er Jahren wurde am Kirmesmontag jeweils zwei Aufführungen gespielt. Der erste Einakter war ein ernsteres Stück, der zweite dann ein lustiges. Anfang der 1970er Jahre bildete sich aus der Jugendgruppe heraus unter Leitung von Trude und Christian Tholen eine Laienspielgruppe – bis Anfang der 1980er wurde Theater gespielt.

Doch die Jugendlichen wurden älter und viele verloren den Spaß am Theaterspielen.

Es blieb nur ein harter Kern, der es 1993 auf Initiative von Dieter Schmölders noch mal versuchen wollte. Man fand weitere Mitstreiter und auf der Versammlung am 15. April wurde das Stück „Dreimal schwarzer Kater“ vorgestellt und die Rollen vergeben. Der Anfang war gemacht. Alle fieberten der Premiere im Dorfzentrum entgegen und am Ende klappte alles wie am Schnürchen. 1994 wuchs die Theatergruppe Kreuzrath auf 17 Personen an. Es wurde „Der geplatzte Strohwitwer“ gespielt und voller Stolz konnte bei beiden Vorführungen gemeldet werden: „ausverkauft“.

1995 gab es schon vier Aufführungen von „Wunder gibt es immer wieder“. Bei diesem Stück waren die Bühnenbauer gefordert, denn drei Dächer wurden mit echtem Moos und Efeu bedeckt. 1996 wurde wegen großer Kartennachfrage sogar eine fünfte Vorstellung von „Eine unglaubliche Geschichte“ gegeben.

Spaß vor und hinter der Bühne

Das Jahr 1997 ging wegen eines großen Gefühlsausbruches in die Theateranalen ein. „Alles wegen Laura“ hieß das Luststück. Plötzlich bekamen die beiden Hauptakteure des Stücks einen Lach-Flash auf der Bühne. Sie konnten einfach nicht mehr aufhören zu lachen. Und das Publikum lachte mit. Auch hinter der Bühne blieb kein Auge trocken. Es dauerte einige Minuten, bis sich alle wieder soweit beruhigt hatten, dass sie den letzten Akt zu Ende spielen konnten – aber hinterher kullerten wieder die Lachtränen.

Unvergessen bleibt auch das Stück „Schneckenprofessor“, das Ende der 1990er Jahre gespielt wurde, denn die Hauptrollen waren mit Josef Aretz als Professor und Jörg Damerau als Friseur Freddy spitzenmäßig besetzt.

Es folgten einige turbulente Jahre, wie in jedem Verein gab es hier und da kleinere Unstimmigkeiten, jedoch siegte am Ende immer die gemeinsame Lust auf das Theaterspielen. Und gespielt wurden vor allem Lustspiele, die Spaß auf, vor und hinter der Bühne machten, zum Beispiel „Bommels verrückte Heimkehr“, „Dümmer geht‘s nimmer“, „Hochwürden auf der Flucht“, Unschuldig geschieden“, „Ein Mann für Rosi“, „Dummheit schützt vor Liebe nicht“, „Im Altenheim geht’s rund“ und „... morgen kommt der Papst“.

Jubiläumsstück

Das Stück, das die Theaterfreunde in ihrem 25. Jubiläumsjahr auf die Beine stellen, heißt „Der Gartenzwergmord“ und garantiert Spaß in drei Akten. Zurzeit für noch eifrig geprobt.

Gespielt wird am Samstag, 3. März, ab 19.30 Uhr, Sonntag, 4. März, ab 16.30 Uhr (ab 15 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen im Dorfzentrum) und am Freitag und Samstag, 9. und 10. März, jeweils um 19.30 Uhr.

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