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Stadt Erkelenz will Verkehrsknotenpunkt in der Innenstadt entschärfen

Von: Christian Bosten
Letzte Aktualisierung:
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An der Kreuzung von Nord- und Ostpromende mit der Theodor-Körner-Straße soll ein Kreisverkehr entstehen. An den Kosten in Höhe von 550 000 Eruro beteiligt sich das Land mit 250 000 Euro. Foto: Koenig

Erkelenz. Nun ist amtlich: Die Stadt Erkelenz errichtet einen Kreisverkehr an der Kreuzung Nord- und Ostpromenade sowie Brück- und Theodor-Körner-Straße. Mit Ausnahme von drei Gegenstimmen stand der Bauausschuss geschlossen hinter dem Bau eines neuen Kreisverkehrs.

Dank der finanziellen Unterstützung seitens des Landes Nordrhein-Westfalen sieht die Stadt eine günstige Gelegenheit, ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen. Im Zeitraum um Weihnachten soll die Baustelle in Betrieb gesetzt werden.

Aufgrund der Bestimmungen des Landes NRW ist die Inbetriebnahme des Bauvorhabens noch in diesem Jahr von Nöten, da ansonsten kein Geld zur Verfügung gestellt wird. Dass eigentlich für 2013 vorgesehene Projekt konnte dank des Landes noch für dieses Jahr in Angriff genommen werden. Dabei werden von den rund 550.000 Euro für die Straßenbaumaßnahme 250.000 Euro vom Land übernommen.

Auch wenn einige Ausschussmitglieder mit Kopfschütteln auf dieses Vorhaben reagierten, stecken offenbar mehrere triftige Gründe hinter diesem Vorhaben. Zum einen sei eine Kanalsanierung von Nöten, die sich von der Brückstraße bis in die Nord- und Ostpromenade hineinzieht. Daneben trägt der neue Kreisverkehr der Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern Rechnung.

Neben Zebrastreifen und neuer Beleuchtung werden für Behinderte entsprechende Überwege angelegt. Besonders die Radfahrer haben bei der Förderung durch das Land eine wichtige Rolle gespielt. Die Auszeichnung für Erkelenz als fahrradfreundliche Stadt spielte dabei ebenfalls in die Karten.

Der neue Kreisverkehr soll aber auch Heimatverbundenheit ausdrücken. So schlug Rainer Merkens vor, dass das Brücktor, das früher an der Stelle des zukünftigen Kreisverkehrs seinen Platz hatte, im Kreisverkehr sichtbar gemacht werden solle. Gleichzeitig sprach sich Ulrich Wendt dafür aus, die Reste aus dem alten Fundament, die noch unterhalb der Straße zu finden sind, als sichtbares Zeichen für die Bürgerschaft, freizulegen.

Als nächster Schritt steht die Ausschreibung für den Kreisverkehr an, bevor die endgültige Vergabe im Dezember vorgenommen werden soll. Auf schriftlichem Wege wird sich die Stadt Erkelenz mit den Anliegern in Verbindung setzen. Auch die Brauchtumspflege wird nicht vernachlässigt, sodass zeitnahe Gespräche mit den ortsansässigen Karnevalsvereinen geführt werden, da der Höhepunkt der fünften Jahreszeit genau in die Arbeiten am neuen Kreisverkehr fallen wird.

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