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St. Lambertus: Vor der letzten Messe in Immerath ein Mundart-Abend

Von: hewi
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Vor dem letzten Gottesdienst im Immerather Dom am 13. Oktober findet am 6. September noch ein Mundartabend in der Kirche statt. Dabei soll auch der kommende Verlust thematisiert werden. Foto: N. Schuldei

Erkelenz-Immerath. Auf dem Weg zur endgültigen Aufgabe des Ortes gibt es markante Stationen. Eine davon ist sicherlich der Abschied von St. Lambertus, der am 13. Oktober im Rahmen eines Festgottesdienstes begangen wird. Zuvor jedoch will die Gemeinschaft der Gemeinden Maria und Elisabeth gemeinsam mit dem Heimatverein am Freitag, 6. September, ab 19 Uhr einen Mundartabend in der Kirche veranstalten.

Dabei kann sich jeder persönlich mit den Themen Abschied und Heimat auseinandersetzen. Der Mundartforscher und –pfleger Theo Schläger aus Lövenich moderiert den Abend und leistet mit seinem Chor auch einen musikalischen Beitrag. Schläger leitet auch den Arbeitskreis Mundart beim Heimatverein.

Mit Gedichten und Liedern in Mundart soll der „Schwebezustand zwischen Verlust und Neuanfang“ aufgearbeitet werden, wie es in der schriftlichen Ankündigung des Heimatvereins heißt. Mit dabei sein wird auch das Duo EigenArt, das vor allem mit eigenwilligen Texten zum Nachdenken anregt.

Mit dem Stück „Billa, lass uns tanzen gehen“ setzen sich Waltraut Barnowski-Geiser und Beate Theissen bewusst mit dem Verlust durch Umsiedlung auseinander. Geschichten rund um St. Lambertus und das Leben in Immerath werden den Abend abrunden. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Das Umsiedlungsverfahren

Am Dienstag, 10. September, lädt der Heimatverein zu einer Besichtigung von St. Lambertus in Immerath ein. Dazu wird Marlies Bereit, die Vorsitzende der Kapellengemeinde, die Geschichte des Bauwerks und die Problematik der Umsiedlung erläutern. Bürgermeister Peter Jansen wird ebenfalls über das Umsiedlungsverfahren berichten.

Anschließend wird mit dem Bus nach Borschemich gefahren, wo Wilfried Loerkens die Besucher im Haus Paland empfängt. Auch dieses historische Bauwerk wird bald nur noch in der Erinnerung und auf Fotos existieren, nachdem Borschemich dem Bagger zum Opfer gefallen ist.

Die neuen Ortschaften

Auch den neuen Ortschaften wird ein Besuch abgestattet. Abfahrt ist um 14 Uhr an der Neusser Straße am jüdischen Friedhof. Dort endet die Tour auch gegen 18 Uhr wieder.

Für Mitglieder des Heimatvereins ist die Teilnahme kostenlos, Nicht-Mitglieder zahlen fünf Euro Kostenbeitrag. Anmelden kann man sich ab sofort in der Geschäftsstelle des Heimatvereins. Telefon 02431/85 208 oder per E-Mail an theo.goertz@erkelenz.de.

Am Freitag, 13. September, erfolgt der erste Spatenstich für die Begegnungsstätte in Immerath-Neu.

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