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Sparkassen: Probleme mit 285.000 EC-Karten

Von: udo/nosch/val
Letzte Aktualisierung:
Probleme bei EC- und Kreditkarten
Bei bundesweit mehr als 30 Millionen EC- und Kreditkarten kann es weiterhin zur Verweigerung der Transaktion durch Automaten oder Kartenlesegeräten kommen; beispielsweise beim bargeldlosen Bezahlen. Grund ist ein Softwarefehler der Mikrochips, welche die Jahreszahl 2010 falsch verarbeiten. Foto: dpa

Aachen. Die Sparkasse Aachen ist massiv von den zu Jahresbeginn bundesweit aufgetretenen Chip-Problemen bei EC- und Kreditkarten betroffen.

Jede zweite von der führenden Sparkasse in der Aachener Region herausgegebenen Plastikkarte war oder ist noch nicht voll funktionsfähig, teilte das Kreditinstitut auf Anfrage mit. Während es nach Angaben der Sparkasse Aachen im Inland keine Probleme mehr gibt, gebe es im Ausland teilweise noch Schwierigkeiten.

Daher werden dieser Tage die Besitzer der 150.000 Karten angeschrieben und darüber informiert, wie das Plastikgeld in den kommenden Wochen und Monaten repariert wird.

Wer seine Karte bereits in den nächsten Tagen im Ausland nutzen will, der sollte sich über die Hotline (0241/4442020) oder bei einer Geschäftsstelle informieren.

Ab dem 1. Februar bietet die Sparkasse Auslandsreisenden in einigen Geschäftsstellen Terminals für die Kartenreparatur an. Ab April sollen die Karten schließlich automatisch repariert werden, wenn diese zum Geldabheben in einen Automaten gesteckt werden.

Insgesamt sind etwa 285.000 Karten der regionalen Sparkassen betroffen. So funktionieren rund 30.000 der von der Kreissparkasse Heinsberg herausgegebenen EC- und Kreditkarten nicht vollständig, teilt das Kreditinstitut mit.

In Düren sind von den insgesamt 183.000 EC- und Kreditkarten 105.000 fehlerhaft. Weitaus weniger Probleme meldet mit der Volks- und Raiffeisenbank Würselen die größte Genossenschaftsbank in der Aachener Region. Nur 1,75 Prozent der EC-Karten seien betroffen.
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