Seniorenratgeber: Wegweiser durch den Alltag

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Die dritte Auflage des Seniorenratgebers der Stadt Hückelhoven präsentieren (v.li.) Mediengestalterin Britta Jansen, Franz Schotten, Nicole Abels-Schell vom Caritasverband und Hückelhovens Sozialamtsleiter Heinz-Josef Schmitz. Foto: kalauz

Hückelhoven. Er ist ein Wegweiser durch den Alltag: Der Seniorenratgeber der Stadt Hückelhoven hält eine Vielzahl von Adressen, Telefonnummern, Tipps, Angeboten, Informationen und Hinweisen für Menschen in der Stadt bereit, die das 50. Lebensjahr überschritten haben. Er ist jetzt in der dritten Auflage erschienen und ab sofort auch im Bürgerbüro des Rathauses kostenlos erhältlich.

„Anfang 2015 wird in Hückelhoven jeder vierte Einwohner älter als 60 Jahre sein“, sagt Sozialamtsleiter Heinz-Josef Schmitz und nennt damit gleich einen Grund dafür, warum er den Seniorenratgeber ein tragendes Element für das Funktionieren des Sozialgefüges in der Stadt betrachtet. „Wir kümmern uns intensiv um Kindergärten und Schulen. Da darf man die Älteren in unserer Gesellschaft nicht vergessen.“ Schmitz betont, dass der Seniorenratgeber sowohl ein wichtiger Bestandteil der kommunalen Vorsorgeplanung der Stadt ist als auch ganz wesentlich als Ergebnis der Arbeit des Runden Tisches Seniorenarbeit anzusehen ist.

Kontakte zu vielen Stellen

Dem Arbeitskreis, der an diesem Tisch zusammenkommt, gehören neben Heinz-Josef Schmitz als Leiter des zuständigen Sozialamtes die städtische Ehrenamtskoordinatorin Petra Hudler, Nicole Abels-Schell, Gemeindesozialarbeiterin des Caritasverbandes, Vertreter der Pflegeeinrichtungen im Stadtgebiet, der Kirchen, der Wohlfahrtsverbände, der Selbsthilfegruppen, der Hückelhovener Tafel, des Projektes Seniorenbegleiter, des Sozialverbandes VdK und des Fördervereins Schacht 3 an. „Als wir im Januar 2011 die erste Ausgabe des Seniorenratgebers herausbrachten, wurde uns das Ding aus den Fingern gerissen“, sagt Schmitz. Die Nachfrage nach den gebündelten Informationen für die Zielgruppe 50 plus ist auch nach der zweiten Ausgabe, die im September vergangenen Jahres bei der 1. Seniorenmesse in Hilfarth erschien, so groß, dass man die Auflage diesmal um ein Drittel erhöht hat: 3000 Exemplare sind in den Druck gegangen.

Für die Gestaltung des Heftes ist auch diesmal das Hückelhovener Unternehmen Schotten-Design verantwortlich. Franz Schotten hat neben dem rein informativen Teil mit sehr ruhigen und mit sicherer Hand ins Bild gesetzten Fotos ausgesucht pittoresker Stellen im Stadtgebiet dafür gesorgt, dass der Ratgeber auch gestalterisch sehr ansprechend daherkommt. Schotten betont – mit einem Dank an die Inserenten verbunden –, dass die kostenlose Abgabe des Ratgebers wieder durch die ausschließliche Finanzierung mit Anzeigen sichergestellt werden konnte.

„Die demografischen Veränderungen und die damit verbundenen Wandlungsprozesse sind eine Herausforderung für die Politik, die Wirtschaft und die Gesellschaft allgemein“, schreibt Bürgermeister Bernd Jansen im Vorwort des Ratgebers. „Die Stadt hat erkannt, dass es gilt, Rahmen- und Lebensbedingungen mit dem Ziel zu entwickeln, das Leben in Hückelhoven für jedes Alter attraktiv, lebenswert und aktiv zu gestalten“, versichert er weiter.

Ach ja: Der dritten Auflage des Seniorenratgebers liegt ein Faltblatt bei. Darin können Ideen, Anmerkungen und Kritik formuliert werden. Die fließen dann in die vierte Auflage ein...

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