Heinsberg - Selin Isin startet nach Amerika

Selin Isin startet nach Amerika

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Ein Jahr lang muss Schwester Elif Isin nun auf Selin (r.) verzichten: Die 16-Jährige lebt seit dieser Woche für ein Jahr in den USA.

Heinsberg. Der Heinsberger SPD-Bundestagsabgeordnete Norbert Spinrath übernimmt die Patenschaft für den einjährigen Aufenthalt der Wegberger Schülerin Selin Isin. Sie reiste im Rahmen des Parlamentarischen Patenschaft-Programms des Deutschen Bundestages (PPP) in dieser Woche für ein Jahr in die USA.

Der Deutsche Bundestag vergibt im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms jährlich Stipendien für ein Austauschjahr in den USA. Dieses gemeinsame Programm vom Deutschen Bundestag und dem amerikanischen Kongress besteht bereits seit mehr als 25 Jahren. 285 Schüler besuchen so in Amerika die High School. 75 junge Berufstätige gehen auf das College und absolvieren anschließend ein Praktikum in einem amerikanischen Betrieb. Das PPP-Stipendium umfasst die Reise-, Programm- sowie notwendige Versicherungskosten. Die Stipendiaten leben in amerikanischen Gastfamilien.

Selin Isin wird ein Jahr lang in Farmington Hills in Michigan bei Kristin und Michael Dwyer und ihren Kindern Grace (12) und Matthew (5) wohnen, die sie aufnehmen. Natürlich besucht sie auch dort die Schule, die North Farmington High School. „Das ist wohl eine ganz tolle Gegend im Norden der USA an den großen Seen. Vor allem im Winter muss es dort wundervoll sein“, schwärmte Selin schon vor ihrem Abflug. Eine andere Austauschschülerin habe ihr im Rahmen der Vorbereitung schon erzählt, dass sie mit ihrer Gastfamilie im Winter zum Skifahren in diese Gegend kommen werde. „Ich werde also dort sein, wo andere Leute Urlaub machen“, schmunzelt Selin. „Sehr angetan bin ich davon“, so Spinrath, „dass Selin Isin nicht nur eine gute Schülerin ist, sondern sich auch bereits seit über einem Jahr sozial engagiert.“ So arbeite die 16-Jährige ehrenamtlich im Altenheim, montags mit sechs bis zwölf Jahre alten Kindern in der Kinderbetreuung im Jugendzentrum am Rathausplatz in Wegberg. In den Ferien sei sie an der Gestaltung des Ferienprogramms im Jugendzentrum beteiligt. Dort sieht man die Reise nach Amerika mit gemischten Gefühlen. Einerseits freut man sich sehr für Selin über die Zusage, andererseits bedauert man, dass man nun ein Jahr auf ihre Mitarbeit verzichten müsse. Während des einjährigen Aufenthalts will Norbert Spinrath mit Selin Isin in Kontakt bleiben. Um zu erfahren, wie ihr der Aufenthalt in Michigan gefällt. Und um zu hören, was „auf der anderen Seite des großen Teichs“ so alles passiert. Und wie man es dort bewertet.

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