Selfkant: Bürgerwille soll in die Beschlüsse einfließen

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Selfkant. Die CDU-Fraktion im Rat der Gemeinde Selfkant traf sich mit Bürgermeister Herbert Corsten im Rathaus, um aktuelle und zukünftige Themen zu beraten. Dabei ging es unter anderem um den Zustand der Gemeindestraßen. Für den Ausbau der gemeindlichen Straßen sollen jährlich 250.000 Euro in den Haushalt eingestellt werden.

Dabei ist zunächst gedacht an die Gemeindeverbindungsstraße Tüddern – Havert, Havert – Schalbruch, Wehr-Hillensberg sowie an die Ortseinfahrt Tüddern, Jubiläumsstraße.

Der Glasfaserausbau in der Gemeinde Selfkant soll durch eigene Initiativen der CDU in den Orten noch ein weiterer Schub verliehen werden, um dieses „für die Gemeinde so wichtige Projekt“ realisieren zu können. Es ist nach Auffassung der CDU sehr wichtig, in allen Orten die erforderliche Anzahl von Absichtserklärungen zu erhalten, gerade auch in den Orten, die bisher bereits durch ein gutes Netz versorgt seien.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Anlage von Wiesengräbern auf den Friedhöfen der Gemeinde Selfkant. In der jüngsten Sitzungsrunde wurde für den Friedhof in Süsterseel ein Wiesengräbermodell mit einer zentralen Stehle beschlossen. Mit Rücksicht auf den Willen der Haverter Bürger soll der bisher gefasste Beschluss zur Einrichtung von Wiesengräbern in der Gemeinde neu beleuchtet werden.

Alternativen beraten

Der Haverter Wunsch erscheint der CDU vorbildlich für alle anderen Friedhöfe im Selfkant. Daher wurde die Verwaltung aufgefordert, die Umsetzung des Beschlusses vom 12. Dezember 2012 bis auf Weiteres zurückzustellen, da die CDU gemeinsam mit der Bevölkerung die Alternativen beraten und anschließend eine Gesamtlösung für den Selfkant im Rat finden möchte.

Wichtig war der CDU nach eigenem Bekunden auch die ausdrückliche Unterstützung beim Ausbau des westlichsten Punktes als Alleinstellungsmerkmal. Der Tourismus in der Zipfelgemeinde hat nachweislich in den vergangenen Jahren eine erhebliche Steigerung erfahren, was sich deutlich in neuen Übernachtungsmöglichkeiten, Fahrrad- und Wanderercafés sowie zusätzlichen Restaurationsbetrieben zeigt. Der westlichste Punkt erfreut sich vor allem seit Gründung der Leader-Region einer ständig wachsenden Bedeutung. Die Realisierung des Projektes wird zu 80 Prozent vom Land gefördert.

Es ist aus Sicht der CDU wichtig, für zukünftige Generationen Hintergründe und Geschichte zu der Grenze der Bundesrepublik Deutschland und insbesondere der Gemeinde Selfkant anschaulich darzustellen.

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