Kreis Düren - Schweinepest: Im Kreis Düren wird verstärkt gejagt

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Schweinepest: Im Kreis Düren wird verstärkt gejagt

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Wildschwein
Afrikanische Schweinepest: Der Kreis Düren will den Wildschwein-Bestand verringern. Symbolfoto: Fredrik von Erichsen/dpa

Kreis Düren. Ob die Afrikanische Schweinepest den Kreis Düren überhaupt erreichen wird, weiß niemand. Der Kreis Düren will dennoch präventiv den Wildschwein-Bestand im Kreis verringern - die Tiere sollen verstärkt gejagt werden. Für Menschen ist der Erreger der Seuche zwar ungefährlich, für Schweine dagegen tödlich.

Der Kreis Düren hat dennoch einen Plan zur Seuchenbekämpfung erstellt. Schwarzwild, dessen Bestand ohnehin zu groß sei, solle stärker bejagt werden, teilte die Kreisverwaltung am Dienstag mit. Darauf hätten sich der Kreis sowie die Kreisjäger- und Kreisbauernschaft verständigt. Nach Abstimmungsgesprächen mit den benachbarten Kreisen und dem Nationalpark Eifel sollen revierübergreifende Jagden auf Wildschweine stattfinden.

Das Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Kreises wird Schwarzwildkadaver zur Beprobung einsammeln und die Koordinaten der Fundorte für den Fall eines positiven Nachweises dokumentieren. Beim Gespräch im Kreishaus wurde zudem vereinbart, die kommenden Versammlungen der Jäger- und Landwirtschaft zu nutzen, um verstärkt über die Afrikanische Schweinepest und die aktuelle Lage zu informieren. Die Kreisverwaltung hat ihre Wildsammelstelle in Stockheim bereits aktiviert und alle Schweinehalter im Kreisgebiet über die zu beachtenden Hygienemaßnahme informiert.

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