Schäferhund Ivo verteidigt den Landesmeister-Titel

Von: gp
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Erwin Wolters mit seinem belgischen Schäferhund „Ivo“ bei der täglichen Arbeit. Foto: Passage

Wassenberg. Für den Wassenberger Erwin Wolters waren es zwei aufregende Wochen. Zunächst hatte der Hundeliebhaber seinen Vierbeiner, „Ivo“, einen belgischen Schäferhund, der mit vollem Namen „de L‘orig de Faue, Rouge“ heißt, für die Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde, zur Landesmeisterschaft in Neuss gemeldet.

Bei insgesamt 35 Teilnehmern landete Wolters letztlich mit dem sechs Jahre alten Rüden auf dem 17. Rang. Eine Woche später galt es, den im vergangenen Jahr errungenen Landesmeister-Titel in der Leistungsklasse FH 1 der Fährtenhunde zu verteidigen.

Erwin Wolters reiste mit seiner Ehefrau Annemarie und dem Schäferhund Ivo mit gemischten Gefühlen nach Eschweiler. Dort fand diesmal der Landeswettbewerb statt, zu dem insgesamt zwölf Teilnehmer mit ihren Hunden gemeldet waren.

„Die ganze Woche war es trocken. Zudem zeigte das Thermometer am Tag der Prüfung 28 Grad an. Allesamt Umstände, die Fährtenhunde auf eine mehr als harte Probe stellen“, blickt der Wassenberger auf den Tag der Entscheidung zurück. Hinzu kam, dass Erwin Wolters als erster Starter gelost wurde, was bei den Hundeführern eher wenig Begeisterung auslöst.

Die Fährte, die von den Hunden zu meistern war, war am Vormittag von drei Wertungsrichtern gelegt worden. Drei Stunden nahm Ivo die Fährte auf. Zu bewältigen waren für den Hund 1200 Schritte, eingebaut mit sechs Winkeln, die der Hund direkt erkennen musste. Zudem galt es, vier Gegenstände anzuzeigen, die ebenfalls in den Parcours eingebaut waren.

„Zwei- oder dreimal stockte Ivo ganz kurz, was vom Wertungsrichter, der in einem gewissen Abstand folgte, gleich mit Minuspunkten geahndet wurde“, berichtet Erwin Wolters, dass sich Ivo trotz aller widrigen Umstände seht gut geschlagen hatte. „Allerdings war ich ein wenig enttäuscht als wir „nur“ 93 von 100 möglichen Punkten erhielten“, blickt der Hundeliebhaber auf den Tag der Entscheidung zurück.

Doch dass er mit seinem Hund in Führung lag und diese bis zum Schluss der Bewertungsphase behielt, erkannte Wolters im weiteren Verlauf des Wettbewerbs: „Von insgesamt zwölf gemeldeten Hunden, kamen letztlich nur drei in die Wertung. Diese Umstände waren alle dem trockenen und warmen Wetter geschuldet, mit dem die Hunde an diesem Tag nicht zurecht kamen“, resümiert Erwin Wolters.

Letztlich lagen er und Ivo mit sechs Zählern vor seinem engsten Verfolger, was zur erfolgreichen Verteidigung des Landesmeister Titels für Fährtenhunde führte. Gab es als Belohnung für einen erneut stark auftrumpfenden Ivo ein kräftiges Stück Hundewurst, durfte ein mit stolz geschwellter Brust versehener Erwin Wolters den großen Pokal des Landesmeisters für ein weiteres Jahr mit nach Wassenberg nehmen.

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