Erkelenz - Sanierung der Erka-Halle: Sportler müssen sich gedulden

Sanierung der Erka-Halle: Sportler müssen sich gedulden

Von: Stefan Klassen und Helmut Wichlatz
Letzte Aktualisierung:
Erka-Halle
Sanierungsfall: Die Stadt Erkelenz investiert 2,7 Millionen in ihre Erka-Halle. Der Zeitplan kann indes nicht eingehalten werden.  Foto: Stefan Klassen

Erkelenz. Arbeit gibt es noch reichlich, soviel ist sicher. Holzreste, Befestigungsmaterial und alte Wärmedämmstoffe liegen vor der Halle, während fleißige Dachdecker auf der Leiter herumkraxeln. Doch nicht alles läuft nach Plan an der Krefelder Straße, wo die Stadt Erkelenz mit der Sanierung der Erka-Halle derzeit ein immenses Projekt stemmt.

Die Sanierungs- und Ausbauarbeiten, die sich die Kommune stattliche 2,7 Millionen Euro kosten lässt, sind teilweise ins Stocken geraten. Dies wird, auch das ist nach Angaben der Stadtverwaltung sicher, die ursprünglich für den Anfang des Monats anvisierte Wiederinbetriebnahme der Halle für den schul- und Vereinssport bis zum Jahreswechsel verzögern.

Grund für die Verzögerung sind zum Beispiel die Trockenbauarbeiten im Bereich der Duschen und Umkleiden, wie Norbert Moll vom Hochbauamt bestätigt. Die Arbeiten hätten zu langsam und seitens des ausführenden Unternehmens mit zu wenigen Mitarbeitern vor Ort begonnen. Darüber hinaus sei zuerst auch das falsche Material geliefert worden. Diesen Verzug, so Hochbauexperte Moll, gelte es nun aufzuholen.

Besser sieht es jedoch bei den anderen Gewerken aus: So ist laut Moll die Montage der neuen Lüftungsanlage fast abgeschlossen. Auch die Sanierung der Dachabdichtungen befindet sich auf der letzten Etappe. Und auch beim neuen Hallenboden ist das Ziel in Sicht: Rund 70 Prozent des neuen Bodens sind derzeit schon fertig verlegt. Die Heizung konnte schon in einigen Bereichen in Betrieb genommen werden, wodurch eine Raumtemperatur geschaffen wird, die ein Verkleben des Hallenbodens ermöglicht.

Noch ein wenig länger dauern wird es indes bei der neuen Cafeteria, um die die Erka-Halle erweitert wird. Derzeit wird mit dem Fliesen des Foyers und dem weiteren Innenausbau der Cafeteria weitergemacht.

Aufzug ist installiert

Die Millionen-Investition in die Erka-Halle, die mittlerweile in die Jahre gekommen ist, war aufgrund aktueller Standards und Anforderungen notwendig geworden: Brandschutz, Wärmedämmung oder allgemeine Sicherheitsvorkehrungen sorgen somit für viele Neuerungen wie das Lüftungssystem, die Sanitäranlage oder die Elektroinstallation. Zudem gibt es einen neuen Hallenboden – der alte war durch den jahrelangen intensiven Gebrauch verschlissen –, neue Vorhänge zur Abtrennung der einzelnen Hallenbereiche sowie Schwingtore für die Geräteräume.

Darüber hinaus können sich Schul- und Vereinssportler sowie sämtliche bis zu 1500 Zuschauer auf eine neue Teleskoptribüne freuen. Und Menschen mit einer Behinderung kommen künftig ohne fremde Hilfe mittels eines Aufzugs auf die Veranstaltungsfläche in der Erka-Halle. Er wurde bereits installiert und kann nun verkleidet werden, sagt Norbert Moll vom Erkelenzer Hochbauamt.

Derweil liegen verarbeitungsbereit noch Europaletten mit neuem Wärme-Isoliermaterial vor dem Halleneingang. Es gibt noch einiges zu tun...

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