Waldfeucht - Rettungskonzept für das Hallenbad: „Für alle eine Nummer zu groß“

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Rettungskonzept für das Hallenbad: „Für alle eine Nummer zu groß“

Von: ger
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Rettungskonzept für das Hallenbad in Haaren: Aktuell laufen Gespräche der Gemeinde mit den Nachbarkommunen. Foto: Daniel Gerhards

Waldfeucht. In Sachen Hallenbad Haaren sind noch viele Fragen offen: Nachdem die CDU-Fraktion beantragt hatte, die Gemeinde zu beauftragen, ein Rettungskonzept für das Bad zu erarbeiten, beschäftigte sich der Rat nun mit dem Thema. Beispielsweise spreche die Gemeinde aktuell mit den Nachbarkommunen Heinsberg und Gangelt über Kooperationsmöglichkeiten. Der Inhalt dieser Verhandlung ist nicht bekannt.

Peter Garczarek (Grüne) fragte nach, warum es dieses Antrags überhaupt bedurfte. Die Verwaltung habe eigentlich fortlaufend an einer Lösung arbeiten sollen, sagte er. Bürgermeister Heinz-Josef Schrammen (CDU) sagte, dass immer wieder Gespräche geführt worden seien, sich aber keine Bürgerinitiative und kein kommerzieller Betreiber gefunden habe, um das Bad zu betreiben.

Nun sei es darum gegangen, ihm die Rückendeckung des Rates für die Gespräche mit den anderen Kommunen zu geben. Norbert Tholen (FDP) wollte wissen, ob die Verwaltung schon mit Gruppen, die das Bad nutzen, gesprochen habe. „Solange der Badebetrieb noch ordnungsgemäß läuft, meldet sich keiner“, sagte er. Schrammen erwiderte, dass die DLRG und andere Gruppen nicht in der Lage seien, den Betrieb zu stemmen: „Das ist für alle eine Nummer zu groß.“

Das Konzept der Gemeinde soll – sobald es fertig ist – den Fraktionen vorgestellt werden.

 

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