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Regattaatmosphäre beim Ansegeln des RSC

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Gut gesegelt: Die Teilnehmer und Gewinner freuten sich beim Ansegeln des RSC auf dem Adolfosee über gute Leistungen.

Hückelhoven. Der RSC hat die diesjährige Segelsaison mit dem traditionellen „Ansegeln“ auf dem Adolfosee in Hückelhoven-Ratheim eröffnet. Das „Ansegeln“ ist eine Vereinsregatta mit mehren Wettfahrten, die jeweils an einem Samstag und Sonntag zum Start in die neue Segelsaison ausgetragen werden.

In diesem Jahr gingen insgesamt 15 Seglerinnen und Segler auf sieben Booten an den Start. Bei angenehmen Temperaturen und Sonnenschein konnte am ersten Tag aufgrund des relativ schwachen Windes von ein bis zwei Beaufort nur eine kurze Wettfahrt gesegelt werden. Für die Teilnehmer war es daher auch eher ein lockerer Start in die Saison 2017 als eine sportliche Herausforderung.

Der zweite Tag brachte wiederum viel Sonnenschein und noch etwas höhere Temperaturen, allerdings frischte der Wind spürbar auf. Das Teilnehmerfeld war zum Vortag etwas verändert, da der Sieger der ersten Wettfahrt, Marc Heggen, mit seinem Boot, einem Schwertzugvogel, nicht mehr starten konnte.

Dafür ging ein neues Boot mit einem „Vater-und-Tochter-Team“ an den Start. Jörg und Celine Oellers starten in dieser Saison mit ihrer „Varianta 65“ zu den ersten Wettfahrten. Aufgrund des immer mehr auffrischenden Windes wurden die beiden von Roswitha Liévre verstärkt. Bei drei bis vier Beaufort war die erste Wettfahrt am Sonntag zwar keine wirkliche Herausforderung für die Teilnehmer, allerdings entwickelte sich schnell eine gute Regattaatmosphäre.

Insgesamt wurde die Ergebnisliste vom Vortag nach diesem Lauf gehörig durcheinandergebracht. Beim zweiten Lauf des Tages frischte der Wind weiter auf. Gleich zum Start der Wettfahrt kam es durch eine starke Böe an der Startboje zu einer heiklen Situation. Einer der Teilnehmer kenterte mit seinem relativ großen Katamaran vom Typ „Nacra 18“. Obwohl der Katamaran mitten im Starterfeld kenterte und der relativ lange Mast dabei nur knapp eines der anderen startenden Boote verfehlte, waren außer einer verbogenen Schraube keine weiteren Schäden zu beklagen.

Während des letzten Laufs des Tages frische der Wind auf gut fünf bis sechs Beaufort auf. Dies stellte dann doch noch ein gewisse Herausforderung für die Teilnehmer dar. Kurz vor der Zieleinfahrt ereignete sich ein Unfall, der jedoch glimpflich verlief. Nach einer starken Böe brach der Mast eines der Bootes und stürzte auf das Deck. Die Crew blieb unverletzt und kam mit dem Schrecken davon. Das Boot konnte mit eigener Kraft und unter Hilfe des RSC-Regattabegleitboots an seinen Liegeplatz gebracht werden.

Am Ende der Wettfahrten konnte Günter Zieschke als Regattawart die Sieger bekanntgeben. Ersten Platz: Heinz Derwarf, „H-Boot“, mit wechselnder Crew (Carmen Zizkat, Regine Derwarf, Christin Metternich und Salih Ünal). Zweiter: Dieter Hagen, Katamaran „Nacra 18“. Dritter: Franz Waptis mit seiner „Varianta 65“ und Vorschoter Richard Liévre. In der Klasse der Jugendboote ging nur Sophie Oellers an drei Regatta-Läufen an den Start gegangen.

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