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Radwandertag: Auf die „Fietse“, fertig und los!

Von: anna/hewi
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In Wassenberg schickte Bürgermeister Manfred Winkens die Radler am Roßtor mit einem Signalhorn auf ihre Tour. Fotos (2): Anna Petra Thomas Foto: Anna Petra Thomas
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Auch das Orga-Team in Heinsberg, hier mit Bürgermeister Wolfgang Dieder (Mitte) hatte alle Hände voll zu tun. Foto: Anna Petra Thomas
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Pünktlich um zehn Uhr gingen der Erkelenzer Bürgermeister Peter Jansen samt Gattin Gabriele auf die Strecke. Foto: Sommer

Kreis Heinsberg. Die zehn Kommunen im Kreis Heinsberg gehörten am Sonntag wieder zu den insgesamt 67 Veranstaltungsorten, die sich mit 68 Fahrtrouten am 22. Niederrheinischen Radwandertag beteiligten. Für viele Fahrradfreunde der Region bot sich ein wahrer Festtag.

Das herrliche Wetter und die ausgefeilten Touren machten Lust, sich aufs Rad zu setzen und die Tour durch die Region mit allen Sehenswürdigkeiten zu genießen. Die verschiedenen Routen führten entlang der attraktiven Landschaften von Heinsberg, Wassenberg, Wegberg, Erkelenz, Hückelhoven und anderen Kreiskommunen, vorbei an Burgen und den historischen Stadtkernen. Sogar die alten Wassermühlen waren bei den Routen durch das Wegberger Stadtgebiet zu sehen.

Los ging es um 10 Uhr jeweils an einem zentralen Platz der Teilnehmer-Städte, in Wassenberg fiel der Startschuss zum Beispiel auf dem Roßtorplatz.

„Was ist denn die kürzeste Route? Muss man die Karte hier wieder abgeben?“ So und ähnlich lauteten die Fragen, die von den Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung bei der Anmeldung geduldig beantwortet wurden. „Fahren Sie über die Grenze!“, rief Bürgermeister Manfred Winkens die ersten Radler auf, bevor er das Signalhorn betätigte und sie damit offiziell auf eine von insgesamt sieben Touren schickte.

Als älteste Wassenberger Starter waren Toni Küppers (88) aus Birgelen mit seinem Elektrofahrrad und Herbert Barten (87) aus Myhl mit seinem Rennrad dabei. „Ich fahre hier alles ab“, lachte Barten im Gespräch mit Moderator Markus Peggen. Mehr als 100 Kilometer sollten es für ihn in diesem Jahr wieder werden.

Auch in Heinsberg drängelten sich die frühen Starter auf dem Rathausplatz um den Anmeldestand. Vier Routen hatten sie hier zur Wahl. Dazu gab es eine von der Stadt zusätzlich angebotene Handicap-Route für Rollstuhlfahrer durch die City und rund um den Lago Laprello. Diese werde jedoch leider nicht so gut wie erhofft angenommen, bedauerte Willi Maassen vom Orga-Team in Heinsberg.

Familienfreundlich

In Erkelenz war das Alte Rathaus beim 22. Niederrheinischen Radwandertag Anlaufstelle der Teilnehmer. Von dort aus starteten die Touren durch das Erkelenzer Land. Zum vierten Mal wurde auch eine familientaugliche Tour von Erkelenz nach Tüschenbroich und Hohenbusch angeboten.

Nicole Stoffels vom Stadtmarketing zählte um zehn Uhr schon rund 200 Starter, die von Erkelenz aus auf ihre Tour aufgebrochen waren. Dazu kamen rund noch einige „Durchfahrer“, die den Kontrollpunkt angesteuert hatten, um sich einen der begehrten Stempel abzuholen. Denn mit drei Stempeln im Tourpass durfte man an der Verlosung eines der Pedelec-Räder, die an den Kontrollstationen auf ihre neuen Besitzer warteten, teilnehmen.

Erkelenz Bürgermeister Peter Jansen war morgens schon nebst Gattin zur familienfreundlichen Kurztour aufgebrochen – auf dem neuen Dienstrad der Stadtverwaltung. Denn in Erkelenz wird „fahrradfreundliche Stadt“ durchaus ernst genommen, wie Stoffels betonte. „Als Alternative zum Auto werden die Diensträder gerne genutzt“, betonte sie.

Grenzgänger

Und natürlich sah man beim Radwandertag wieder viele Grenzgänger: In Erkelenz, Heinsberg und Wassenberg, und auch in Hückelhoven, wo auf dem Parkplatz bei Sodekamp-Dohmen die Station war, konnten viele Besucher aus den Niederlanden gezählt werden. Die hatten es natürlich gut, denn schon die Strecke über Wassenberg galt als eine Tour.

„Einige Teilnehmer geben ihre Karten ab und brechen gleich zur nächsten Tour auf“, erklärte Stoffels. In Hückelhoven waren es gegen Mittag schon über 120 Starter, die sich entlang der Rur auf den Weg machten.

Und weil es beim Radwandertag bekanntlich nicht allein ums radeln und fietsen geht, präsentieren sich die Kommunen nicht nur als Durchgangsstationen. Sie boten attraktive Verweilpunkte mit eigenem, bunten und abwechslungsreichen Unterhaltungsprogramm. An den Kontrollpunkten konnten sie ihren Blutdruck und die Sehkraft messen lassen. Dazu gab es gesunde Snacks und Bratwurst, denn ohne Bratwurst geht´s natürlich nicht.

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