Programm vorgestellt: Bei Theaterstarter kurvt ein Bus durch Erkelenz

Von: hewi
Letzte Aktualisierung:
5865962.jpg
Mit einer großzügigen Spende bedachte Michael Leonards das Projekt Theaterstarter. Hierüber freuten sich Christoph Stolzenberger(r.) und der Beigeordnete Dr. Hans-Heiner Gotzen. Foto: Koenigs

Erkelenz. Bereits seit der ersten Saison 2009 unterstützt das Kreiswasserwerk die Reihe Theaterstarter in Erkelenz, die sich an das junge Publikum wendet. Auch in diesem Jahr fließen wieder 6000 Euro für das kindgerechte Theaterangebot der Kultur GmbH.

„Das Kreiswasserwerk engagiert sich als Sponsor vor allem im sozialen und kulturellen Bereich“, erklärte der Geschäftsführer Michael Leonards bei der Vorstellung der ersten Theatertermine in der Stadthalle Erkelenz. Bei der Reihe Theaterstarter handelt es sich um ein Angebot, zu dem sich zehn Städte aus der Region zusammengeschlossen haben und ein gemeinsames Programm von rund 15 Stücken pro Saison zusammenstellen.

„Ziel ist es, Kinder an das Metier Theater heranzuführen und ein entwicklungsgerechtes Programm zu bieten“, fasste Christoph Stolzenberger von der Kultur GmbH der Stadt Erkelenz zusammen. Das Programm unterstützt die Früherziehung und soll helfen, den Kindern „neue Horizonte zu eröffnen“. Damit könne man nicht früh genug beginnen, weshalb die Stücke schon für Kinder ab zwei Jahren konzipiert sind. Durch de Zusammenschluss der zehn Städte kann übergreifend geplant werden, da nicht alle Städte jedes der Stücke buchen.

Wichtig an dem Programm sei vor allem der geringe Eintrittspreis von 3,50 Euro, wie der erste Beigeordnete Dr. Hans-Heiner Gotzen hervorhob. Mit der Reihe Theaterstarter leistet die Stadt einen Beitrag im Bereich des Kinder und Jugendtheaters. „Wir wollen aber anderen Anbietern wie den Schulen, Kindergärten oder der Stadtbücherei keine Konkurrenz machen“, betonte er. Die Aufführungen finden zumeist in der Leonhardskapelle statt und werden von Schulklassen oder Kindergartengruppen besucht.

Für die Saison 2013/2014 sind derzeit vier Veranstaltungen fest gebucht. Den Auftakt macht am Montag, 7. Oktober, ab 15 Uhr das Das Da-Theater mit dem Janosch-Klassiker „Oh wie schön ist Panama“, in dem der kleine Tiger und der Bär sich auf die Reise machen, um das Paradies zu finden. Weiter geht es am Montag, 11. November, ebenfalls um 15 Uhr in der Leonhardskapelle mit „Cowboy Billy und das singende Pony“. Das Seifenblasen-Figurentheater präsentiert ein turbulentes Theatererlebnis. Die Geschichte handelt von einem kleinen Cowboy, einer bayerischen Kuh, einem schlauen Indianer, einem singenden Pony und einem tanzenden Kaktus. Am Montag, 10. Februar, ist Martina Couturier mit dem Stück „Gänsefüßchen“ zu gast in der Leonhardskapelle. Darin behandelt sie die Arbeit, die man hat, wenn man ein Gänseküken aufzieht. Das Theater der Dämmerung macht am Montag, 17. März, mit dem Märchen der Brüder Grimm „Der goldene Vogel“ in der Leonhardskapelle Station.

Einen besonderen Clou haben Gotzen und Stolzenberger noch in der Hinterhand. Im Frühling soll ein VW-Bus eine Woche lang zum Straßentheater der besonderen Art einladen. „Einzelheiten wollen wir noch nicht verraten, da wir noch in Verhandlung mit den Theatermachern sind“, gab sich Gotzen geheimnisvoll.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert