Pillich: 2015 ist der Haushalt ausgeglichen

Von: Monika Baltes
Letzte Aktualisierung:
4897511.jpg
Beim Neujahrsempfang der Stadt Wegberg konnte Bürgermeister Reinhold Pillich mit vielen Gästen auf das neue Jahr anstoßen, unter ihnen seine beiden Vorgänger im Amt, Fritz Jacobs und Hedwig Klein. Foto: Koenigs

Wegberg. Der Jahreswechsel ist traditionell die Zeit, Bilanz zu ziehen. So laden landauf, landab Kommunen, Institutionen, Unternehmen und Vereine zu Neujahrsempfängen ein, um einen Blick auf Vergangenes und Zukünftiges zu werfen. Zum dritten Neujahrsempfang der Stadt Wegberg begrüßte Bürgermeister Pillich etwa 80 geladene Gäste in der Wegberger Mühle.

Neben Unternehmern, Vereinsvertretern, Mitgliedern aus Rat und Verwaltung, Schulleitern und Vertretern der Kirchen hatten zwei Ehrenbürgermeister den Weg in die Mühle gefunden: Hedwig Klein und Fritz Jakobs. Weder seine 88 Jahre, noch der leichte Schneeregen hatten Jakobs davon abhalten können, seine Verbundenheit mit der Stadt Wegberg zu präsentieren.

Wegberg im Wandel – unter diese Überschrift stellte Pillich seinen Rück- und Ausblick. Der Wandel der Finanzstruktur mache es immer schwieriger, einen ausgeglichenen Haushalt aufzustellen. „Dennoch ist es im vergangenen Jahr gelungen, ein Haushaltssicherungskonzept zu verhindern und unsere eigene Finanzsteuerung zu behalten.“ Auch für 2013 wird ein harter Sparkurs unvermeidbar sein. „Wir sind jedoch zuversichtlich, ab dem Jahr 2015 wieder einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen zu können.“

Veränderte Ansprüche

Um den veränderten Ansprüchen von Unternehmen gerecht zu werden, seien Stadtentwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mit erkennbarem Erfolg organisatorisch neu aufgestellt worden. Dem demografischen Wandel begegnet die Stadt mit zentrumsnahen Wohnmöglichkeiten für ältere Menschen. „Für das frei werdende Gelände an der Beecker Straße mit dem BGZ werden wir einen altersgerechten Wohnungsbau favorisieren“, sagte Pillich. Dennoch werde man besonderes Augenmerk darauf richten, dass Wegberg für alle Altersgruppen attraktiv bleibe. Spontanen Applaus gab es beim Dank an die ehrenamtlich Tätigen: „Ich finde Ihr Engagement großartig! Dieses freiwillige Tätigwerden ist ein ungeheurer Reichtum unserer Stadt.“

Auf zahlreiche Großveranstaltungen könne die Stadt zufrieden zurückblicken: Musikfrühling, Kultursommer, Stadtfest, Niederrheinischer Radwandertag, die Veranstaltungen des Aktionskreises Wegberger Mühle und „das Highlight“ am Jahresende, der Wegberger Winterzauber. Auch die touristische Entwicklung sei breiter aufgestellt worden. Mit der Gemeinde Leudal in den Niederlanden wurde die Entwicklung eines grenzüberschreitenden Marketingkonzeptes für die Vermarktung des Alleinstellungsmerkmals der Mühlen in der Stadt auf den Weg gebracht.

Den vielschichtigen Herausforderungen für 2013 will sich die Stadt „mit Zuversicht und Optimismus“ stellen. Ein besonderes Jahr für Wegberg, es ist das 40. Jahr nach Stadtwerdung, „welches wir im Sommer auch besonders feiern werden“. Auf die sich wandelnden Rahmenbedingungen werde man mit den richtigen Konzepten reagieren, damit Wegberg sich leistungsfähig und zukunftsorientiert entwickle, trotz schwieriger finanzieller Rahmenbedingungen. „Wenn Sie uns brauchen, werden wir da sein. Mit Herz und Sachverstand“, versprach Pillich.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert