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Originelle Idee zum Thema Nachtabschaltung

Von: agsb
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Ein Traum wurde für Markus Keulen war: einmal Prinz zu sein. Seine ganze Familie ist vom Karnevalsvirus befallen. Foto: agsb
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So sieht er aus, der neue Orden, mit kleinen LED-Lämpchen. Foto: agsb

Selfkant-Süsterseel. War das ein Herbststurm, der durch die Wehrer Bahn am Freitagabend fegte! Die Karnevalsgesellschaft Kleischötte hatte zur Prinzenproklamation und Sessionseröffnung geladen. Es war wie immer, die Gaststätte Wehrer Bahn und auch das benachbarte große Partyzelt platzten aus allen Nähten.

Das große Geheimnis des Abends war: Wer wird denn neuer Prinz oder wird gleich ein Dreigestirn proklamiert? Bis zur Proklamation wurde Präsident Ralf Beyers hoch als Prinz gehandelt, er wurde kurz nach dem Einmarsch nicht mehr gesichtet. Dies war aber nur ein Verwirrspiel. Nachher zeigte Beyers sich auch von seiner musikalischen Seite.

Nach dem Einzug der Rotröcke präsentierte die Gesellschaft ihre Juwelen. Süsterseel ist für den tänzerischen Nachwuchs bekannt, erneut gab es ein brillantes Feuerwerk. Mit Julienne, den Ladykrachern, den Black Pearls, der kleinen Garde, der Nachwuchs-/Prinzengarde zeigte sich die Jugend motiviert und erwies sich als Herz der Gesellschaft.

Und als die ersten Sessionsorden verliehen wurden, hätte man das Licht in der Wehrer Bahn ausschalten können. Denn die KG hatte bezüglich der Nachtabschaltung der Straßenbeleuchtung (noch bis zum 1. Januar 2013) die Idee des Jahres: „As de Schött nu laat ens heivisch kümt, en Täschelamp nu is siene beste Vründ“. Im schicken Orden sind drei Leuchten verarbeitet, diese sollen als kleine Taschenlampe dienen und den Heimweg zu später Stunde trotz Dunkelheit erleichtern.

Gegen 21.15 Uhr wurde dann die Katze aus dem Sack gelassen, die Wehrer Bahn bebte kurz. Ein Mitglied der Kellerjungs regiert ab jetzt im Kleischötteland. Markus I (Keulen) regiert zusammen mit ihrer Lieblichkeit Christina das Narrenland, beide wurden stürmisch gefeiert.

Die neuen Tollitäten haben karnevalistisches Blut in den Adern. Prinz Markus ist vielseitiger Akteur, unter anderem Gitarrist bei den Kellerjungs, war einstiger Kindersitzungspräsident. Prinzessin Christina hat die Showtanzgruppe Inkognito aus Karken mitgegründet und ist seit Kindesalter im Karneval aktiv. Besonders der Straßenkarneval steht bei ihr hoch im Kurs. Da ist es nicht verwunderlich, dass auch der Nachwuchs karnevalistisches Blut in den Adern hat: Tochter Merrit ist die neue Kinderprinzessin und legte bei der Begrüßungsrede gleich los: „Ich glaube, die Schule kann mich gut bis Aschermittwoch verzichten“, so die kleine Prinzessin.

Auch die Adjutanten des großen Prinzenpaares sind echte Karnevalisten, haben auch den Virus ihren Kindern übertragen. Ingo und Bettina Jansen sind die großen Adjutanten, die Kinder Jill und Luisa die kleinen Adjutanten. Es wird eine turbulente Session, darauf kann Süsterseel sich einstellen. Und die Stimmung sollte danach noch so richtig angekurbelt werden.

Die Kellerjungs spielten auf, ebenso wie die neu formierte Band „Hat wat“ mit Ralf Beyers, Heinz Schlömer, Lothar Platzek, Patric Borgans und Arné Jansen. Und es war warm in der Wehrer Bahn, so manchen wurde am Abend richtig heiß. Und der neue Sessionsorden war auf dem Nachhauseweg schon Gold wert.

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