Offene Türen am Deutschen Mühlentag

Von: sev
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Beim Deutschen Mühlentag in Waldfeucht-Haaren: Willi Reissen (l.) und Hubert Verbeek zeigten den erneuerten Wetterbalken, der die Flügelwelle samt vier Flügeln tragen muss. Foto: Franz Severins

Waldfeucht-Haaren. Der Tag der offenen Türen am Deutschen Mühlentag hat auch in der Region „Der Selfkant“ Tradition. Nach anfänglichem Schauerwetter hielt der Regen sich am Nachmittag des Pfingstmontags erfreulicherweise in Grenzen, ab und an strahlte sogar die Sonne.

Neben den Windmühlen in Breberen, Kirchhoven und Waldfeucht hatte auch die Haarener Windmühle ihre Pforten geöffnet. Sie war vor Kurzem aufwendig ­restauriert worden. Dabei musste auch der riesige Wetterbalken erneuert werden, der ganz oben unter der Haube sitzt und auf dem die Flügelwelle lastet.

Neben dem alten Müller Theo Verbeek freuten sich auch sein Sohn Hubert und auch der Müller Willi Reissen über den regen Besuch in der Haarener Mühle. Diesmal mussten die Müller an allen vier Flügeln die Segel setzen, um mahlen zu können, was natürlich nicht nur von den Mitgliedern der Haarener Jugendfeuerwehr bestaunt wurde. So kamen die Besucher im wahrsten Sinne des Wortes aus von nah und fern, um sich das alte Handwerk in der Mühle anzuschauen.

An einem Achsrad war die Jahreszahl 1736 abzulesen. Errichtet wurde die Bergholländerwindmühle aber erst 1842. Bei einem Sturm war sie 1940 vollständig ausgebrannt und wurde schließlich mit Teilen einer holländischen Poldermühle aus dem Jahre 1736 wieder aufgebaut.

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