Neues Hauptstellengebäude der Kreissparkasse Heinsberg eröffnet

Von: disch
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Der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes war am Dienstagabend der Festredner bei der Eröffnung der neuen Hauptstelle der Kreissparkasse Heinsberg in Erkelenz: Georg Fahrenschon (2 .v. r.) wurde ­begrüßt von Landrat Stephan Pusch (3. v. l.), Bürgermeister Peter Jansen (r.) sowie dem KSK-Vorstand mit Thomas Pennartz (3. v. r.), Dr. Richard Nouvertné (2. v. l.) und Hans-Josef Mertens (l.). Foto: Koenigs
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Das neue Sparkassen-Gebäude in Erkelenz ist von außen ... Foto: Koenigs
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... wie von innen ein beeindruckendes Bauwerk. Foto: Koenigs
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Vor einer großen Schar geladener Gäste fand am Dienstagabend die offizielle Eröffnung des Sparkassen-Neubaus in Erkelenz statt. Foto: Koenigs

Kreis Heinsberg. Als „ein Haus für die Bürger und ein Bekenntnis zur Region und zur Stadt Erkelenz“ hat der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, Georg Fahrenschon, als Festredner bei der offiziellen Eröffnungsfeier am Dienstagabend das neue Hauptstellengebäude der Kreissparkasse Heinsberg in Erkelenz bezeichnet.

2011 ging es los, damals war der alte Sparkassen-Turm abgerissen worden. Jetzt ist das 20-Millionen-Euro-Projekt vollendet worden. Seit 17. Februar läuft der Kundenbetrieb im Neubau.

Fahrenschon sah es als Herausforderung für die Sparkasse an, der Region und ihren Bürgern und Unternehmen „Stabilität anzudienen“ in ­einer Zeit, in der sich viel bewege. Aus Gesprächen mit Kunden wisse er, dass es ihnen um drei Dimensionen von Stabilität gehe: stabiles Geld, stabile Banken und Sparkassen sowie stabile Regionen. Der DSGV-Präsident sprach von ­einer „Renaissance des Regionalen“, wobei regional nicht provinziell heiße. Niemand wolle Geschäftsbeziehungen zum Ausland kappen, Freizügigkeit in Europa beschneiden oder Kommunikation einschränken. Es werde aber die Lust an der Gestaltung des Regionalen und an der Heimat neu entdeckt. Mit Blick auf die Schlüsselübergabe an diesem Abend sagte Fahrenschon, dieser Schlüssel sei nicht nur ein Schlüssel für dieses Gebäude, sondern auch für eine erfolgreiche Zukunft in der Region.

Tradition und Innovation

Landrat Stephan Pusch, Vorsitzender vom Verwaltungsrat der Kreissparkasse, erklärte: „Die Eröffnung eines Sparkassengebäudes unterstreicht nicht nur die Bedeutung und Stellung einer Sparkasse für die heimische Bevölkerung und die heimische Wirtschaft. Sie ist gleichermaßen Ausdruck der Vereinigung von traditionellem Geschäftsmodell und innovativen Banking-Lösungen.“ Das neue Gebäude belege, dass die Sparkassenidee zeitgemäß sei. Regionalität, Kundennähe, kommunale Bindung und ein öffentlicher Auftrag seien keine überkommenen Relikte aus der Vergangenheit, sondern eine stabile Säule für die Bürger sowie die Wirtschaft im Kreis, so Pusch. Der Landrat bescheinigte Architekt Wolfgang Emondts, er habe es geschafft, ein Gebäude zu entwerfen, das sich perfekt in die Architektur der Kölner Straße integriere. Die ersten Reaktionen der Kunden und Bürger seien sehr positiv. Umgesetzt worden seien die Ideen des Architekten von den als Generalunternehmer tätigen Firmen Frauenrath und Schlun. Deren Arbeitsgemeinschaft habe es geschafft, den größten Teil der Aufträge an Unternehmen und Handwerker in der Region zu vergeben, freute sich der Landrat.

„Mit diesem Gebäude ist die Sparkasse bestens auf die Zukunft vorbereitet“, sagte Bürgermeister Peter Jansen in seinem Grußwort und pflichtete dem Landrat bei: „Ich finde, es fügt sich harmonisch in die bestehende Architektur der Kölner Straße ein und setzt dennoch Akzente.“ Es sei „ein bedeutendes Zeichen“, wenn die Kreissparkasse in einer Zeit, in der sich immer mehr Organisationen aus dem ländlichen Raum zurückziehen würden, eine neue Hauptstelle in Erkelenz errichte.

„Mittelpunkt“ als Leitgedanke

Der Bürgermeister griff den Leitgedanken des Bauprojektes auf: „Mittelpunkt“. In der Geschäftsphilosophie der Sparkassenorganisation heiße es: „Im Mittelpunkt der Mensch.“ Und das neue Gebäude wiederum befinde sich im Zentrum von Erkelenz, so Jansen.

Ihren Stolz auf den Neubau und ihre Dankbarkeit für das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit brachten die Bauunternehmer Gereon Frauenrath und Björn Schlun ebenso zum Ausdruck wie Architekt Wolfgang Emondts, dem es vorbehalten war, den symbolischen Schlüssel an den Vorstandsvorsitzenden der Kreissparkasse, Thomas Pennartz, zu überreichen. Der strahlende Sparkassenchef bewertete den Neubau als „insgesamt gelungen“ und betonte: „Wir sind im Plan fertig geworden.“ Dies betreffe den Zeitplan und den Kostenrahmen.

Eingesegnet wurde der Neubau von Pastor Werner Rombach von der katholischen Pfarrgemeinde St. Lambertus und Pfarrer Günter Wild von der evangelischen Kirchengemeinde.

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