Heinsberg-Dremmen - Neuer Dirigent und neuer Schwung beim Musikverein Dremmen

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Neuer Dirigent und neuer Schwung beim Musikverein Dremmen

Von: defi
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Sie sind wieder da: Unter dem Motto „Hello again“ spielte der Musikverein St. Josef Dremmen zu seinem Frühjahrskonzert in die Dremmener Mehrzweckhalle. Foto: defi

Heinsberg-Dremmen. Mit „Into the Future“ eröffnete der Musikverein Dremmen sein Frühjahrskonzert, das traditionell zwei Wochen vor Ostern über die Bühne geht. „Into the Future“ – „In die Zukunft“ blicken auch die Musiker des Dremmener Musikvereins nach einem turbulenten Jahr 2013.

Mit neuem Dirigenten und neuem Schwung begeisterten die jungen Musiker in der Dremmener Mehrzweckhalle ihr Publikum. Sie boten ein abwechslungsreiches Programm. Nach einer Konzertpause im vergangenen Jahr knüpfte der Dremmener Musikverein nun an die liebgewonnene Tradition an, den nahenden Frühling musikalisch zu begrüßen. Klassische und moderne Musikstücke, mal ruhig, mal lebhaft, von Marschmusik bis Popmusik, Overtüren und bekannte Filmmelodien hatte der Dirigent Herbert Kohnen mit seiner jungen Gruppe einstudiert.

Viel Zeit, viel Arbeit

Viel Zeit und Arbeit hatte das Dremmener Orchester in diesen Abend investiert und mit einem Augenzwinkern das Motto „Hello again“ kreiert. Dirigent Herbert Kohnen kennt den Verein schon aus den 1990er Jahren, seit Oktober 2013 steht er wieder am Ruder. Und er ist überzeugt: „Wir holen das Optimum aus unseren Möglichkeiten heraus. Die Musiker haben das klasse gemacht.“

Musik, die allen Freude macht, sowohl den Musikern bei den Proben und im Konzert als auch den Zuhörern, bestimmt das Repertoire. Obwohl der Dremmener Musikverein „von der Straße lebt“ – genauer vom Musizieren auf der Straße –, wie er bei der Dremmener Pfingstkirmes unter Beweis stellen möchte, glänzte er auch im Konzertsaal. Patricia Voßenkaul führte durch das Konzertprogramm.

Nach dem einführenden, schwungvollen Marsch „Into the Future“ des Schweizer Militärmusikers Martin Carron spielte das Ensemble die „Fantasy Overture“ von Josef Bönisch. Einer knackigen kurzen Einleitung folgte ein schwungvoller, „marschmäßiger“ erster Teil.

Den Mittelteil bildete eine getragene Melodie im Sechsachteltakt. Den finalen Part bildete eine wilde Mischung aus Vierviertel- und Zweivierteltakten. Dazu gesellten sich zu allem „Übel“ für die Musizierenden auch noch Dreivierteltakte. Doch die musikalischen Hürden wurden im Galopp genommen.

In die Zeit des Barock entführte „A Taste of Baroque“ mit den Stücken „A Ground in Gamut“ von Henry Purcell, „Menuet“ von Johann Krieger, manch einem Zuhörer schon bekannt aus dem Kirchenkonzert des Vereins, und dem wunderschönen „Presto“ von Giovanni Battista Pescetti.

Unvergessliche Klänge

Immer wieder gerne gespielt wie gehört sind die beliebten Filmmelodien. Der Musikverein Dremmen spielte bei seinem Frühlingskonzert „Crimson Tide“ mit düsteren und bedrohlichen Stimmungselementen und Filmmusik aus „Der König der Löwen“. Diese Filmmusik von Hans Zimmer und die Titelmusik von Elton John haben den Film „unvergesslich“ gemacht. Mit einem Medley aus den Hauptmelodien des Films konnten die Dremmener Musiker ihr Publikum ebenso begeistern wie mit den Melodien aus „Pirates of the Caribbean“.

Ungarisches Flair brachte „Wine of Tokay“, dem der „Bolero Africana“ folgte. Einer „wilden Mustangherde“ konnten die Zuhörer bei „Shakelford Banks“ durch die Prärie folgen. „Arrival“ von Abba war ebenfalls schon beim diesjährigen Kirchenkonzert des Musikvereins erklungen. „Da niemand weglaufen ist, hat es wohl gefallen“, scherzte Patricia Voßenkaul.

Gefallen hatte dem Dremmener Publikum der gesamte vielfältige Abend mit dem Musikverein, der mit einem Medley deutscher Volkslieder „Deutschland ist schön“, „Elgars Theme“ und „Highland Cathedral“ stimmungsvoll ausklang.

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