Wassenberg - Neue Pfarrerin wird in ihr Amt eingeführt

Neue Pfarrerin wird in ihr Amt eingeführt

Von: anna
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Sabine Frauenhoff wurde jetzt offiziell von Superintendent Jens Sannig als neue Pfarrerin eingeführt. Foto: Anna Petra Thomas

Wassenberg. Im Rahmen eines Gottesdienstes in der Wassenberger Kreuzkirche hat Superintendent Jens Sannig als neue Pfarrerin der evangelischen Kirchengemeinde Wassenberg-Dalheim Sabine Frauenhoff in ihr Amt eingeführt. Bereits seit Mitte Dezember vergangenen Jahres ist die 1958 in Wuppertal geborene Pfarrerin in Wassenberg tätig.

Sie ist in Wuppertal aufgewachsen und hatte ihre gemeindliche Heimat dort in einem reformierten Gemeindehaus in der Elberfelder Südstadt. Nach ihrem Studium in Wuppertal, Bonn und Marburg absolvierte sie ihr Vikariat und ihren Hilfsdienst in Hilden. Von 1986 bis 2001 war sie Pfarrerin in Grefrath-Oedt im Kirchenkreis Krefeld-Viersen. In den vergangenen zwölf Jahren arbeitete sie in Niederkassel im Kirchenkreis an Sieg und Rhein.

Auch von dort waren viele Gläubige gekommen, um sie bei ihrer Einführung in Wassenberg zu begleiten, unter anderem die russlanddeutsche Singgruppe. Musikalisch engagierte sich im Einführungsgottesdienst zudem die Band „Kreuzweise“, in der Dr. Titus Reinmuth, ihr Vorgänger in Wassenberg, Gitarre spielte.

„Wer des Herrn Namen anrufen wird, der soll errettet werden“ (Joel 3,5) lautete der Losungsvers des Tages, den der Superintendent an den Anfang seiner Einführungsansprache stellte. Dies sei quasi eine prophetische Zukunftsschau, erklärte er, in der die Ausgießung des Geistes Rettung verspreche.

Er blickte auf das Pfingstwunder und erläuterte den Gottesdienstbesuchern, dass es ohne dieses Wunder keine christlichen Gemeinden entstanden wären und es heute auch keine Einführung in eine Pfarrstelle geben könne. „Wir dürfen glauben, dass heute hier auch Gottes Geist wirkt“, erklärte er. Menschen ins Gespräch mit Gott zu bringen, bleibe Aufgabe der Kirche. „Wir bleiben angewiesen auf das Wirken des heiligen Geistes, der unseren Glauben stärkt und uns antreibt“, erklärte Sannig weiter. „Lass die Menschen hier spüren, dass Gott am Werk ist“, sagte er der neuen Pfarrerin.

Sie habe sich in Wassenberg direkt „in den kleinen dicken Engel mit Trompete und Punk-Haarschnitt“ verliebt, sagte Sabine Frauenhoff in ihrer Predigt über den Posaunenengel namens „Geusendaniel“ auf dem Dachreiter der Hofkirche. An ihm könne man so vieles ablesen, erklärte sie. Mit seiner Posaune rufe er zur Verantwortung. Er sei dick, befand sie weiter und assoziierte damit einen vollen Bauch und ein dickes Portemonnaie.

Damit verband sie einen Aufruf zu mehr Gerechtigkeit, „und fangen wir bei uns selbst an“, forderte die Pfarrerin. Manchmal komme Gottes Botschaft von Liebe eben auch auf ungewöhnlichen Wegen in die Welt, meinte sie zur Punkfrisur des Engels auf dem Dach. Sabine Bronner, Stellvertreterin des Superintendenten, lud im Anschluss zum Empfang ins Campanushaus ein. Viele Besucher wollten ihre Pfarrerin auch persönlich kennenlernen.

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