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Musiker setzen sich mit dem Thema Heimat auseinander

Von: Helmut Wichlatz
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Die Heimat musikalisch thematisiert: (v.l.) Günther Merkens, Beate Theißen, Hejoe Schenkelberg, Waltraud Barnowski-Geiser, Melissa McCauley-Irle, Anna Portz, Klaus Hurtz und Ingeborg Grünbaum. Foto: Wichlatz

Erkelenz. „Dennoch Heimat“ heißt eine CD mit dem Duo EigenARTs und weiteren Musikern, die der Heimatverein anlässlich des Symposiums zum Thema Heimat auf Hohenbusch vorstellt. An dem Tonträger haben neben dem Duo EigenARTs auch der Holzweiler Chor „Gospel Vioces“, Theo und Micky Schläger und andere Künstler mitgewirkt.

Die Stücke bilden auch einen musikalischen Beitrag zur Annäherung an den Begriff der „Heimat“, sagt der Vorsitzende des Heimatvereins, Günther Merkens. Der Heimatverein hatte die CD finanziert und wird sich auch um den Vertrieb kümmern. „Mit den Liedern leisten die Musiker einen großen Beitrag zur Erinnerung an die Orte, die dem Braunkohlebagger weichen müssen“, erklärt Merkens. Auszüge aus der CD werden auch beim interdisziplinären Symposium am Wochenende auf Hohenbusch zu hören sein.

Am Sonntag, 9. November, werden Stücke aus der CD im Rahmen des interaktiven Workshops ab 17 Uhr bei einem Konzert vorgestellt. Mit dabei sind neben dem Duo EigenARTs (Beate Theißen und Waltraud Barnowski-Geiser) auch die aus Holzweiler stammende Sopranistin Melissa McCauley-Irle, der ebenfalls aus Holzweiler stammende Chor „Gospel Voices“ unter der Leitung von Klaus Hurtz und der Akkordeonspieler Hejoe Schenkelberg aus Aachen. Schenkelberg steuert zum Beispiel musikalische Impressionen zum Thema „Heimat“ bei, während das Duo EigenARTs auch die Stücke „Billa, lass uns tanzen“ und „sattgrünhimmelblau“ vorstellen wird.

Das Titelstück „Dennoch … Heimat“ ist eine Ballade an die Immerather Eiche. Gewidmet haben Barnowski-Geiser und Theißen das Stück dem verstorbenen Pfarrer Franz-Josef Semrau, der das Musikprojekt unterstützte und die eigene Umsiedlung nach Immerath (neu) nicht mehr erlebte.

Doch auch literarisch steht der Sonntag ganz im Zeichen der Heimat. Ab 15 Uhr lesen Autorinnen der Wassenberger Schreibwerkstatt unter der Leitung von Ingeborg Grünbaum Texte zum Thema Heimat, die sie im Rahmen der Schreibwerkstatt erstellt haben. Mit dabei sind Ingrid Herzberg, Monika Ried, Roswitha Pillich, Peggy Hausdorf, Uschi Cramer-Alers, Birgit Wandrowitsch und Anna Portz. Diese wird ab 16 Uhr aus ihrem Buch „Die alte Truhe“ vorlesen, in dem sie den Verlust der ungarischen Heimat in der Kindheit und die Suche nach einer neuen Heimat beschreibt.

Die Leitung des Workshops, der auch Beiträge zur heimischen Mundart und Ahnenforschung bietet, hat Hubert Rütten vom Heimatverein.

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