Musiker des Instrumentalvereins begeistern mit riesiger Spielfreude

Von: hewi
Letzte Aktualisierung:

Hückelhoven-Hilfarth. Vielseitig, modern und humorvoll präsentierte sich der Instrumentalverein beim Jahreskonzert im Saal Sodekamp-Dohmen. Doch vor allem überzeugten die Musiker des Jugendorchesters und des großen Orchesters durch Spielfreude und eine interessante Auswahl der Stücke. Traditionell eröffnet das Jugendorchester unter der Leitung von Britta Hansen das Konzert.

Die Nachwuchsmusiker eröffneten ihr Spiel mit Themen aus dem Musical „West Side Story“ von Leonard Bernstein und John Williams‘ „Movie Themes for Band“. Es folgte ein Medley mit Musik der Beatles und die Filmmusik zum Disneyfilm „Lilo und Stitch“. Zwischen den Stücken gab Henri Schnelle Erläuterungen zur Musik, denn auch das hat beim Instrumentalverein gute Tradition. Diese wurde auch von Rolf Eßer fortgesetzt, der das Konzert des Orchesters kommentierte und auch manchen Insiderwitz aus der Orchestermusik zum Besten gab.

Das Konzert des großen Orchesters stand unter dem Motto „Gegensätze“. Und die zogen sich durch das gesamte Konzert. Als erstes musikalisches Gegensatzpaar präsentierten sie „Moon River“ von Henry Mancini und „Angels“ vom britischen Popstar Robbie Williams. Dabei kam Arndt Holten zum Einsatz, der in Hilfarth von Karneval bis Nikolaus und St. Martin stets zur Verfügung steht. Er lieh dem Song seine Stimme und erntete viel Applaus. Dass bei den Konzerten des Instrumentalvereins gesungen wird, ist eine Neuerung, aber eine, die vom Publikum gerne und positiv angenommen wurde. Eine weitere allseits bekannte Stimme kam im Laufe des Konzertes zum Einsatz. Gina Leven hat ihre musikalischen Erfahrungen beim Instrumentalverein gesammelt und ist heute als Frontfrau der Band „Devices“ auch einem größeren Publikum durchaus bekannt. Sie kam gleich zweimal zum Einsatz. Zuerst mit „Ich gehör nur mir“ aus dem Musical „Elisabeth“, das als Gegensatz zum „Tanz der Vampire“ von Jim Steinmann das Programm bereicherte. Dann überzeugte sie mit Adeles „Skyfall“, dem Titellied des gleichnamigen Kinofilms. Dieses bildete den musikalischen Gegensatz zu Ennio Morricones „Morricone‘s Melody“ aus dem Film „The Mission“. Das Trompetensolo spielte Jens Hansen. So ging es weiter mit musikalischen Gegensätzen der Spitzenklasse. Das Medley „Viva Belcanto“ von Alfred Bösendorfer vereinte gleich vier bekannte Melodien aus Italien. Ihm gegenüber stand Jacob de Haans „Pacific Dreams“, in dem ein Mann von der Weite des Ozeans träumt und auch das Publikum zum Träumen brachte.

Rolf Eßer wurde noch eine Auszeichnung wegen 20-jähriger Mitgliedschaft im Volksmusikerbund NRW zuteil.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert