Erkelenz - Musical-Gala der Extraklasse in der Stadthalle Erkelenz

Musical-Gala der Extraklasse in der Stadthalle Erkelenz

Von: hl
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Eine Mischung aus Glamour, Musik und Leidenschaft: Die Musical-Gala „Musical Highlights“ in der Stadthalle begeisterte das Publikum. Foto: Lenz

Erkelenz. „Immer wieder geht die Sonne auf“: Dieses Udo-Jürgens-Lied von 1967, die Zugabe zur Zugabe des über zweistündigen Konzertes in der Stadthalle, durchzog als positive Grundstimmung „die Musical-Gala der Extraklasse“.

Die Kultur GmbH hatte unter dem Titel „Musical Highlights“ eine Produktion des Creativteams aus Lippetal verpflichtet. Und die Freunde des Musicals, dieser Mischung aus Operette, Revue und Varieté mit Songs, Show-elementen und Tanzszenen, kamen voll auf ihre Kosten.

Standing Ovations

Nach den einzelnen Stücken, es waren fast 50 an der Zahl, brandete immer wieder Beifall auf, der sich zum Schluss zu Standing Ovations steigerte.

Und auch das Mitklatschen, und Mitsingen der Zuschauer zeigte, wie das Publikum angerührt wurde von dem, was auf der Bühne geschah. Und diese Bühne sah aus wie ein Sternenhimmel, der durch eine besondere Lichtshow immer wieder aufs Neue das Geschehen auf der Bühne unterstützte.

Das Ensemble, international besetzt mit Künstlerinnen und Künstlern aus Amerika, Schweden, Österreich und Deutschland, erfüllte sowohl gesanglich als auch mimisch und tänzerisch und insgesamt mit einer starken Bühnenpräsenz die Anforderungen, die sich die Macher gestellt hatten: Joanina Goy, Ndja Jägard, Ellen Wawrzyniak, Petter Bjällö, Daniel Dodd-Ellis und Dennis LeGree traten als Solisten auf, im Duett, Terzett und Quartett. Alle gemeinsam zeigten vom ersten bis zum letzten Augenblick eine ungemein starke Ausstrahlung.

Und vor allem die Damen mit ihren stets wechselnden, rasanten Outfits wussten zu entzücken.

Der Humor fehlt nicht

In die einzelnen Stücke aus Glanzpunkten der Musical-Literatur führte jeweils einer der sechs Künstler auf charmante Weise ein. So erhielt der Zuhörer einen Ein- und Überblick über Entstehung und musikgeschichtliche Zusammenhänge.

Und auch der augenzwinkernde Humor fehlte dabei nicht. Dass es inhaltlich vor allem um Herz und Schmerz, erfüllte und enttäuschte Liebe ging, versteht sich bei einem Musical von selbst.

In Erkelenz kamen die Großen des Genres wieder in Erinnerung und versetzten manch einen in die Jugendjahre zurück. Da erklangen die Evergreens aus Musicals wie My Fair Lady, Elisabeth (besser bekannt als Sissi), Grease, Miss Saigon, Phantom der Oper von Andrew Lloyd Webber (er ist mit seinen 13 Musicals wohl so etwas wie der König der Musical-Komponisten). Aber auch Abba war zu hören und Musik von Sir Elton John, ebenso wie von Udo Jürgens und vielen anderen.

Da gab es natürlich besondere Vorlieben, die wiederum mit besonderen Erinnerungen verbunden waren. Und vielleicht blieb von diesem Abend besonders „Motown the Musical“ im Gedächtnis, das oft als ein Werk betrachtet wird, das „die amerikanische Kultur für immer verändert hat“. Und dieses Urteil ist gar nicht so unbegründet, wenn man sich einige Interpreten ansieht: Diana Ross, Michael Jackson, Stevie Wonder und Smokey Robinson.

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