Mitarbeiter der Alten- und Pflegeheime St. Josef gestalten Krippenspiel

Von: Anna Petra Thomas
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Von Waldenrath aus geht die lebendige Krippe, bestehend aus Mitarbeitern von St. Josef, auf Tournee durch die verschiedenen Tagespflegeeinrichtungen. Ein ziehendes Völkchen, sozusagen. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg-Waldenrath. Seit fast einem Viertel Jahrhundert erfreuen die Mitarbeiter der Alten- und Pflegeheime St. Josef ihre Bewohner und Gäste mit einem lebendigen Krippenspiel. Was zunächst im Heim in Höngen zur lieb gewonnen Tradition in der Adventszeit wurde, findet seit 19 Jahren, seit es das zweite Heim in Waldenrath gibt, auch dort in jedem Jahr ein begeistertes Bewohner-Publikum.

Was den Bewohnern gefiel, sollte auch den Gästen in den mittlerweile vier Tagespflege-Einrichtungen von St. Josef in Heinsberg, Oberbruch, Wegberg und Erkelenz nicht mehr vorbehalten sein. So ging die lebendige Krippe von Waldenrath aus im vergangenen Jahr erstmals „auf Tournee“. Das Projekt kam an, und die Gäste erwarten auch in diesem Advent schon wieder sehnsüchtig den Auftritt ihrer Krippe.

Eine Ehrenamtlerin als Hirte

„Ich hab’ bis grade geschruppt“, eilt da Koch Christian Stepprath in die Kapelle von St. Josef in Waldenrath, um sein königliches Gewand anzulegen. Schon von Anfang an, also seit 19 Jahren, ist hier Anni Bevc dabei, eine Ehrenamtlerin, die Jahr für Jahr in ihr Hirtengewand schlüpft. Die Engel kommen aus der Pflege. Der Wirt ist Heinz Meßen, ansonsten in der Rezeption in Waldenrath aktiv. Ganz neu dabei ist Marlies Haustein, im beruflichen Alltag von St. Josef die Dokumentationsbeauftragte. „Nein, nicht den Gürtel, du bist doch schwanger“, mahnt sie Maria Sonnenschein, die Leiterin des Sozialen Dienstes bei St. Josef, bei der alle Fäden des Krippenspiels zusammenlaufen.

„Wer kommt noch als Hirte?“, fragt sie in die Runde. Gleich geht‘s schon los zur ersten Aufführung. Acht sind es in diesem Jahr, vier in den Heimen, davon zwei auf den Stationen für die dementen Bewohner, und weitere vier in den Tagespflege-Einrichtungen.

Novum in diesem Jahr ist die wechselnde Maria. Sie wird in den Tagespflege-Einrichtungen jeweils von einer Mitarbeiterin gespielt, die vor Ort arbeitet. „Weil die Menschen vor Ort sie kennen, gefällt ihnen das besonders gut“, weiß Maria Sonnenschein schon aus dem vergangenen Jahr, als die „Stammbesetzung“ der Maria aus Waldenrath ausgefallen war und eine Mitarbeiterin der Tagespflege ganz spontan mitspielte.

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