Übach-Palenberg - Mit Sommerreifen in Gegenverkehr gerutscht: Beifahrer tot

Mit Sommerreifen in Gegenverkehr gerutscht: Beifahrer tot

Von: g.s./dpa
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unfall übach palenberg
Bei einem Verkehrsunfall in Übach-Palenberg bei Alsdorf ist in der Nacht zu Samstag ein 38 Jahre alter Mann getötet worden. Foto: Georg Schmitz

Übach-Palenberg. Bei einem Verkehrsunfall in Übach-Palenberg bei Alsdorf ist in der Nacht zu Samstag ein 38 Jahre alter Mann getötet worden.

Er habe als Beifahrer im Auto eines 40-jährigen Geilenkircheners gesessen, das gegen 0.45 Uhr auf schneeglatter Straße in den Gegenverkehr gerutscht sei, teilte die Polizei Heinsberg am Samstag mit.

Auf dem Auto waren nach Polizeiangaben Sommerreifen aufgezogen, und das Unfallopfer war nach ersten Erkenntnissen nicht angeschnallt.

Der 40-jährige Mann aus Geilenkirchen war mit seinem Kleintransporter auf der Bundesstraße 221 von Geilenkirchen kommend in Richtung Boscheln unterwegs. In Höhe des rechtsseitig gelegenen Parkplatzes geriet der Fahrer mit seinem VW TD auf der in diesem Bereich schneeglatten Fahrbahn ins Schleudern. Der Transporter kam hierdurch außerhalb der Schneeverwehungen auf die Gegenfahrbahn, stellte sich quer und stieß dort mit dem entgegenkommenden Hyundai Cabrio zusammen.

Durch den Aufprall wurde der Transporter hoch geschleudert und fiel mit dem Heck auf den entgegenkommenden Pkw. Der 41-jährige Fahrer dieses Autos und seine Beifahrerin aus Gangelt wurden ebenso in ihrem Fahrzeug eingeklemmt, wie der 40-jährige Geilenkirchener und sein 38-jähriger Beifahrer.

Alle vier Personen wurden von den Kräften des Löschzuges Übach und der Löschgruppe Boscheln aus ihren Autos befreit. Während der Notarzt nur noch den Tod des 38-Jährigen Übach-Palenbergers feststellen konnte, erlitten die beiden Insassen des Hyundai schwere Verletzungen und wurden nach Versorgung durch zwei Notärzte zum Geilenkirchener Krankenhaus gebracht. Der 40-Jährige Unfallverursacher erlitt leichte Verletzungen.

An beiden Autos entstand Totalschaden. Die B 221 musste wegen der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten für mehr als eine Stunde gesperrt werden.
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