Heinsberg - Missbrauchsverdacht: Heinsberger Propst beurlaubt

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Missbrauchsverdacht: Heinsberger Propst beurlaubt

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Heinsberg. Der Heinsberger Propst Günter Meis hat beim Bistum Aachen um seine Beurlaubung gebeten. Hintergrund ist ein Missbrauchsverdacht.

­In einer Mitteilung des Bistums heißt es, der Pfarrer wolle „zur ungehinderten Aufklärung eines gegen ihn erhobenen Missbrauchsverdachts” sein Pfarramt ruhen lassen. Bischof Heinrich Mussinghoff habe dieser Bitte entsprochen.

Der Vorwurf beziehe sich auf einen sexuellen Missbrauchsverdacht an einem Minderjährigen, der 20 Jahre zurückliegt. Meis bestreite den Vorwurf.

Die Staatsanwaltschaft sei auf Vermittlung des Missbrauchsbeauftragten des Bistums bereits seit März 2010 informiert. Sie habe die Anzeige geprüft und nach Feststellung der Verjährung die Ermittlungen eingestellt. Das Bistum plane nun eine „kirchliche Voruntersuchung”. Diese nimmt eine Prüfung und Bewertung der Anschuldigung unter kirchenrechtlichen Aspekten vor.

Die Beurlaubung des Priesters, dessen Amtszeit als Pfarrer mit seiner Versetzung in den Ruhestand Ende August 2010 endet, gilt für die Dauer des kirchlichen Verfahrens. Maßnahmen könnten auch eine Suspendierung oder eine Empfehlung zur Entlassung aus dem Klerikerstand sein. Der Geistliche arbeitete seit 1993 im Stadtgebiet Heinsberg und hatte im Jahr 2007 die Leitung des Pfarrverbunds Waldfeucht-Heinsberg übernommen.

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