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Menschen und Einrichtungen in der Euregio zusammenbringen

Von: agsb
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Ein Prosit auf Euromosa – eine starke Gemeinschaft mit Heinz Schrammen (Waldfeucht) Bernhard Tholen (Gangelt) Jan Creemers (Maaseik), Jos Hessels (Echt-Susteren) und Herbert Corsten (v.l., Selfkant). Foto: agsb

Selfkant/Maaseik. Europa wächst immer mehr zusammen, wobei gleich fünf Gemeinden im Maastal den Europa-Gedanken bereits seit 2003 vorbildlich leben. Waldfeuchts damaliger Bürgermeister Johannes von Helden hatte die Idee zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit der Gemeinden aus den benachbarten Niederlanden und Belgien.

Die deutschen Kommunen Selfkant und Gangelt zeigten ebenfalls Interesse an einer Zusammenarbeit. Die Gemeinden Echt-Susteren/NL, Maaseik/B sowie die drei deutschen Gemeinden Selfkant, Waldfeucht und Gangelt nahmen die Kontakte untereinander auf, und aus der Vision wurde mehr.

2003 wurde in Maaseik der Kooperationsvertrag für die Dauer von fünf Jahren unterzeichnet, die „Euromosa-Gemeinde“ war gegründet. In der Gründungsphase sahen die Bürgermeister bereits einen Gleichklang in vielen Sachen, unter anderem in puncto Erholung und Tourismus, Natur, Umwelt und landschaftliche Entwicklung sowie grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Rettungs-/Feuerwehrwesen.

Die Euromosa-Partnergemeinden haben sich für ihre euregionale Zusammenarbeit folgenden Leitsatz auf die Fahnen geschrieben: „Euromosa ist eine Initiative, die Menschen und Einrichtungen euregional verbindet.“ Die fünf Bürgermeister Herbert Corsten (Selfkant), Bernhard Tholen (Gangelt), Heinz-Josef Schrammen (Waldfeucht), Jos Hessels (Echt-Susteren) und Jan Creemers (Maaseik, gleichzeitig Vorsitzender von Euromosa) bilden die Lenkungsgruppe und vertreten Euromosa in ihren jeweiligen Gemeinden. Von diesen kam jetzt die einhellige Zustimmung zur dritten Euromosa-Periode.

Für Bürgermeister Heinz-Josef Schrammen sind die ohnehin gut harmonierende und funktionierende Zusammenarbeit im Zweckverband „Der Selfkant“ (mit den Gemeinden Gangelt, Selfkant, Waldfeucht) sowie der grenzüberschreitende Austausch mit Maaseik und Echt-Susteren wichtige Eckpunkte der Partnerschaft. Herbert Corsten aus dem Selfkant hob den Austausch der Verwaltungen über die Grenzen hinweg als besonders bedeutsam heraus; der bürokratisch kurze Weg komme besonders den Einwohnern in der Region zugute.

„Euromosa ist für uns der Zugang zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Wichtig ist auch, dass man die Kollegen kennt, dass man Probleme miteinander besprechen kann, die grenzüberreitend auftreten, und Erfahrungen austauschen kann“, erklärte Gangelts Bürgermeister Bernhard Tholen. „Man kann Ideen für seine Gemeinde mitnehmen. Natürlich wollen wir weiter zusammenwachsen und mehr und mehr gemeinsame Projekte starten“, wertete Tholen die Kooperartion als lohnend.

Euromosa-Vorsitzender Jan Creemers, der Bürgermeister von Maaseik, hat bereits eine besser funktionierende Zusammenarbeit untereinander festgestellt. Einen großen Vorteil sieht Creemers auch darin, dass die Bürgermeister sich kennen und per Telefon sich oft schon vieles regeln lässt. „So können wir bei Projekten viel schneller in Kontakt kommen. Würde es Euromosa nicht geben, würde ich meine benachbarten Kollegen nicht persönlich kennen.“

Die Schnupperphase ist längst vorbei, die Euromosa-Gemeinden haben ein großes Freundschaftsband geknüpft. Bürgermeister Jos Hessels aus Echt-Susteren ist auch voll des Lobes: „Wir wollen die Kooperation verstärken.“ Euromosa sei eine starke einigende, aber auch antreibende Kraft.

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