Fluch der Karibik Freisteller Kino Jack Sparrow

Manege frei für talentierte Grundschüler

Von: Nick Kaspers
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Gemeinsam mit dem Zirkus Regenbogen haben die Schüler der Gemeinschaftsgrundschule Wassenberg verschiedene Nummern einstudiert. Der Auftritt fand im Zirkuszelt am alten Freibad statt. Foto: Kaspers

Wassenberg. Die Gemeinschaftsgrundschule Wassenberg hat in dieser Woche die dritte Projektwoche mit dem Zirkus Regenbogen unter der Leitung von Simone und Nicklas Lagrin veranstaltet. Dort wurden die Schüler Teil des Zirkusprogramms.

Bereits im Voraus wurde dafür ein Zirkuszelt am alten Freibad in der Parkstraße aufgebaut, in dem dann die Proben und die Veranstaltungen stattfanden. Die Gemeinschaftsgrundschule am Burgberg, welche zurzeit von etwa 275 Schülern besucht wird, widmet dem Zirkus Regenbogen und seinen Attraktionen alle vier Jahre eine ganze Woche.

Unter dem diesjährigen Motto „Kinder stark machen – jeden Tag ein Lächeln“ setzt sich die Schule für die soziale Erziehung und die kulturelle Orientierung der Schüler ein. Aufgrund dessen fand die Projektwoche mit dem Zirkus auch unter dem Motto „Kinder trauen sich was (zu)“ statt. Dabei sollten die Kinder neue Stärken und Fähigkeiten für sich entdecken und nutzen.

Die Schüler wurden während der Projektwoche in drei stufengemischte Gruppen eingeteilt, in denen sie verschiedene Kunststücke und Attraktionen einübten. Den Kindern wurde dadurch ermöglicht, viel Neues zu lernen und über sich hinaus zu wachsen, weswegen die Vorfreude auf die Projektwoche riesig war. Unterstützt wurde das Projekt durch die Eltern und den Förderverein.

Letztlich trugen die Kinder sogar selbst zur Finanzierung bei, da sie durch einen Sponsorenlauf einen großen Beitrag für diese Woche verdient hatten. Die erprobten Zirkusnummern wurden schließlich am Donnerstag- und am Freitagnachmittag im Zirkuszelt vorgeführt. Die Vorstellungen wurden von zahlreichen Eltern und Neugierigen besucht und mit großem Applaus bejubelt. Ihnen wurde dabei eine Mischung aus Akrobatik, Geschick und Komik geboten.

Die Schüler probierten sich unter der Moderation des sechsjährigen Andrew Lagrin als Akrobaten in luftiger Höhe, Clowns mit frechen Witzen, lustige Magier, Feuerspezialisten und vieles mehr. Die Zirkusleiter Simone und Nicklas Lagrin standen ihnen bei ihren Kunststücken stets zur Seite. Abgerundet wurde das Programm durch ein großes Finale, bei dem noch einmal alle Akteure in die Mitte gerufen wurden und sich Nicklas Lagrin bei allen bedankte.

Er betonte vor allem die tolle Zusammenarbeit mit den Schülern und die Unterstützung der Lehrer, Eltern und Sponsoren, wobei er die Sparkassen besonders hervorhob. „Die Sparkassen sind für solche Projekte immer zu haben“, meinte er. Außerdem hätten die Schüler bewiesen, „dass sie nicht nur Blödsinn machen“. Auch die Schüler brachten ihren Spaß an der Projektwoche zum Ausdruck.

Schließlich appellierte Lagrin noch, dass man nicht alles in das Internet stellen solle, was bei diesen Vorstellungen zu sehen war. „Die Kinder gehören nach Hause, nicht ins Internet“. Dabei konnten die Schüler nur zustimmen.

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