Wegberg - „Mama Afrika“ bringt Lebensfreude pur auf die Bühne

„Mama Afrika“ bringt Lebensfreude pur auf die Bühne

Von: Monika Baltes
Letzte Aktualisierung:
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Die Band „Mama Afrika“ brauchte nur Sekunden, um das Publikum mit ihren Rhythmen zum Mitsingen zu Animieren. Foto: mb
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Die Band Vip bot Rock vom Feinsten mit einer perfekten Show. Foto: mb

Wegberg. Spätestens bei „Rosanna“ hatten sie jeden einzelnen Besucher vollends in ihren Bann gezogen und ernteten wahre Begeisterungsstürme. Zum „Rock für Burundi“ hatte der Förderverein Abbé George ins Forum Wegberg eingeladen und auf der Bühne bot die Band VIP Rock vom Feinsten.

In einer perfekten Show mit beeindruckenden Lichteffekten und imponierender Leidenschaft wurden Welthits der Rockgeschichte lebendig. VIP, das sind neben Leadsänger Michael Dorp, Christoph Schlüssel an den Keybords, Thomas Hödtke am Bass, Marcel Kolvenbach am Schlagzeug und Sängerin Silvia Confido.

Initiator und Kopf der Band ist Ralle Rudnik (Gitarre und Gesang) und er genoss sein Heimspiel: „Im Oktober 2008 stand ich zum letzten Mal auf einer Bühne in Wegberg“, freute er sich, endlich wieder einmal seine Heimatstadt rocken zu können.

Ralle Rudnik war es auch, der den Wunsch geäußert hatte, die Arbeit des Fördervereins durch ein Benefizkonzert zu unterstützen. „So etwas braucht man uns nur einmal zu sagen“, erklärte Fördervereinsvorsitzende Hedwig Klein in ihrer Begrüßungsrede, „wir haben sofort zugegriffen.“

Seine guten Kontakte in die Musikszene hatte Ralle Rudnik genutzt, um eine weiteres Highlight auf die Forum-Bühne zu stellen. Lebensfreude pur brachte die Formation „Mama Afrika“ in den Abend, da war nach wenigen Sekunden Mitsingen angesagt. Und das Publikum ging begeistert mit. Bunt gemischt durch alle Altersgruppen präsentierten sich die Musikfans, „Wie alt unser jüngster Besucher ist, weiß ich nicht, aber unser ältester Besucher ist über 90 Jahre alt“, versicherte Hedwig Klein.

Seit zehn Jahren unterstützt der Förderverein Abbe George den Aufbau einer Krankenstation in Magara/Burundi. „Eine ganz aktuelle Nachricht“ steuerte Heinz-Werner Lennartz, Schriftführer des Fördervereins, zum Abend bei: „Das Schwesternhaus, das wir finanziert haben, ist fertig!“

Die Trägerschaft der Krankenstation wurde in die Hände der Schwestern der Ordensgemeinschaft „Bene Umukama“ gelegt. Gästehaus und Kapelle wurden über Missio Aachen finanziert und sind ebenfalls fertig.

Der Erlös des Benefizkonzertes wird fließt in die Kinder- und Krankenstation, das Geld wird für die Anschaffung zusätzlicher Betten und medizinischer Geräte sowie dem Ausbau eines OP-Raumes eingesetzt.

Der Förderverein sei aber noch einige Zeit vonnöten, betonte Hedwig Klein, er übernimmt zum Beispiel die Betriebs- und Personalkosten.

Da nutzte sie auch gleich die Gelegenheit, auf das nächste Benefizkonzert des Fördervereins hinzuweisen. Am 2. Dezember werden in der St.-Vincentius-Kirche in Beeck die Gruppen Stimmlich und FUN Welthits und internationale Weihnachtssongs präsentieren.

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