Heinsberg-Oberbruch - Luciano Pavarotti singt für Oberbrucher Närrinnen

Luciano Pavarotti singt für Oberbrucher Närrinnen

Von: defi
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Josi Jansen (r.) und Roswitha Kremers (l.) sind feste Bestandteile des Oberbrucher Frauenkarnevals. Als Luciano Pavarotti und Montserrat Caballé glänzten sie in dieser Session in der Oberbrucher Festhalle bei der Sitzung der katholischen Frauengemeinschaft. Foto: defi

Heinsberg-Oberbruch. Die Festhalle Oberbruch war voll, die Stimmung bestens und auch das Programm der Karnevalssitzung der katholischen Frauengemeinschaft Oberbruch hatte es in sich. Mit dem Einzug des Damenelferrates in sehr schönen roten Haremsdamenkostümen startete das vierstündige Non-Stopp-Programm der Oberbrucher Damen.

Sitzungspräsidentin Waltraud Floer hieß zunächst die Brööker Waaterratte willkommen, die mit Tanzmäuschen, Prinz Deti I. und Prinzessin Hanni (Radtke), der Rattengarde, Tanzmariechen, der Juniorengarde und den Brööker Jungs als „Vorgruppe“ für die Eigengewächse der Frauengemeinschaft die Stimmung im Saal anheizten.

Rosemarie Schumacher durfte dann als erste Aktive der Frauengemeinschaft auf die Bühne. Unterstützt von ihrem Rollator gelang ihr das spielend. Ihr Sketch „Alten-WG“ ließ schon einiges erhoffen für das weitere Programm.

Danach war große Oper angesagt. Josi Jansen als Luciano Pavarotti und Roswitha Kremers als Montserrat Caballé waren mit ihrer Playbackshow-Parodie „Das sind nicht 20 Zentimeter, nie im Leben, kleiner Peter“ köstlich anzuhören.

Ein Lied vom Rentnerdasein

Ellen Lensing-Bendels brachte als ältere Dame in dem Sketch „Handykauf“ die Verkäuferin Petra Schöngen zur Freude der Narrenschar bis an den Rand eines Nervenzusammenbruchs. Immerhin wollte sich die Dame jedes englische Wort erklären lassen – und davon gibt es beim Thema Technik bekanntlich viele. Dass Rentner es nicht nur beim Handykauf nicht leicht haben, machten anschließend Karina Kreutzer, Maria Theißen und Ute Fürwentges-Pauels deutlich. Sie sangen ein Klagelied vom Rentnerdasein. Die Drei schlüpften gekonnt in Männerrollen und beklagten herzergreifend ihr Schicksal, wegen jedem Angebot von Supermarkt zu Supermarkt gehetzt zu werden.

Mit von der Partie bei der Oberbrucher Frauensitzung waren auch die „Jacob-Sisters“. Ihr Hausfrauenrock kam schon bestens an. Dann entledigten sich die Damen ihrer Hausfrauenmontur und brillierten im glitzernden pinken Oberteil und schwarzer Hose mit den Papp-Pudeln auf dem Arm.

Jedes Jahr wieder ein Hingucker ist der Schwarzlichttanz, den die Närrinnen der Frauengemeinschaft auch in dieser Session wieder neu gestalteten. Sie „strippten“ sich aus ihrer Bauarbeiterkluft in die Sambaröckchen bis nur noch die weißen Hand- und Turnschuhe zu sehen waren – das Schwarzlicht machte es möglich, dass die Damen entkleidet schienen, ohne es zu sein. Einer von zahlreichen Höhepunkten einer der größten Frauensitzungen der Region war die „Dschungelparty“. Viel Zeit und Arbeit hatte die Tanzgruppe in die Herstellung ihrer Kostüme investiert.

Heraus kam eine fantastische Tanzdarbietung mit viel Schwung und wunderschönen, mit vielen Federn abgesetzten Kostümen. Das Männerballett aus Randerath bereitete mit seinem artistischen Samuraitanz das Finale des Abends vor. Noch einmal traten alle Aktiven der Frauengemeinschaft als Robbie Williams, Micky Krause oder etwa als Randfichten auf. Alle gemeinsam setzten mit dem Toten Hosen-Hit „An Tagen wie diesen“ ein letztes Highlight unter eine tolle Karnevalssitzung.

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