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Lokführerschein als Gewinn für junge „Grafiker“

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Die glücklichen Gewinner des Wettbewerbes für die Oberstufe des Maximilian-Kolbe-Gymnasiums mit Ihren Werken: Alexander Ostroswki, Diana Rauwolf, Fiona Theissen, Luke Paulsen und Hannah Bereths. (v.l.n.r.)

Wegberg. Im Prüf- und Validationcenter Wegberg-Wildenrath werden Siemens-Züge der neuesten Generation getestet. Dort, wo innovative Technik sorgfältiger Prüfung unterzogen wird, hatten Oberstufenschüler des Maximilian-Kolbe-Gymnasiums in Wegberg eine Aufgabe der besonderen Art.

Die Siemens AG rief die ausgewählten Schüler auf Initiative des Lokomotiven-Vertriebsleiters Jens Chlebowski in einem Wettbewerb dazu auf, eine Vectron-Lokomotive grafisch darzustellen – mit der Vorgabe „Vectron und Umwelt“.

So kamen insgesamt 20 eingereichte Exponate verschiedener Art zustande, von denen das Unternehmen nun fünf auszeichnete. Bei der Umsetzung waren der Kreativität keine Grenzen gesetzt: Egal ob Aquarell oder Kohlezeichnung, alles war erlaubt. Die einzige Vorgabe war, dass die Lokomotive von Siemens abgebildet sein sollte.

Damit die Schüler sich ein Bild von der modernen Lok machen konnten, wurden sie in das Prüf- und Validationcenter eingeladen. Dort stand neben dem Original auch ein kleines Modell der Lokomotive zur Ansicht zur Verfügung. So war es möglich, direkt vor Ort Skizzen anzufertigen, die dann im Kunstunterricht aufgegriffen und weiter verarbeitet wurden.

Viele Infos zur Technik

Aber nicht nur das Objekt an sich, sondern auch die Hintergründe wurden den Nachwuchs-Künstlern näher gebracht. Beim Besuch im Prüf- und Validationcenter gab es jede Menge Infos zur Technik der Lokomotive, insbesondere im Zusammenhang mit den Themen Umwelt und Energieeffizienz. Die besten fünf Umsetzungen wurden nun Ende Juni prämiert.

Die Jury, bestehend aus Jens Chlebowski, Vertriebsleiter, Helmut Bresler, Interne Kommunikation Infrastructure and Cities, Sven Endner, Betreuer des Vectron-Projekts im Prüf- und Validationcenter, Markus Gauke, Leiter Infrastruktur, und Schulleiter Willy Meersmann, nahm sich vor allem drei Faktoren als Bewertungsgrundlage: Idee des Künstlers, Kreativität und die Darstellung der Lok.

Die Preisträger

Auf Platz eins überzeugte Alexander Ostroswki, Platz zwei belegte die Einreichung von Diana Rauwolf. Platz drei ging an Fiona Theissen. Auf den Plätzen vier und fünf landeten Luke Paulsen und Hannah Bereths. Für die Gewinner gab es neben einer Urkunde einen Preis besonderer Art: Sie durften den Vectron „Probe fahren“ auf dem Gelände des Prüf- und Validationcenters. Dabei konnten sie eine Urkunde – einen sogenannten modifizierten „Siemens-Lokführerschein“ – erwerben. Ein außergewöhnlicher Preis für einen außergewöhnlichen Wettbewerb.

Die Aktion zeigt auch die gute Zusammenarbeit mit dem Maximilian-Kolbe-Gymnasium. Die Schule führt viele Aktionen zusammen mit dem Unternehmen durch. So unterstützt die AG die Schule nicht nur bei Informationsveranstaltungen zum Thema Berufsfindung, sondern führt auch Bewerbungstrainings vor Ort durch.

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