Erkelenz - Lesung: Mord und Totschlag auf der Burg

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Lesung: Mord und Totschlag auf der Burg

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Erkelenz. Kriminell geht es am Samstag, 30. August, auf der Erkelezer Burg zu: Unter dem Motto „Leseburg“ laden Erkelenzer Krimiautoren zu einer Krimilesung ein.

Aus Erkelenz sind die beiden Autoren Helmut Wichlatz und Kurt Lehmkuhl dabei. Zur Verstärkung treten die Hückelhovenerin Mechthild Gödecke und Andreas Kaminski, genannt „Kriminalinski“ aus Cloppenburg an. Bis auf Kaminski kennen sich die Autoren noch vom mittlerweile legendären Volkshochschulseminar, das Lehmkuhl ins Leben gerufen hatte, um Krimibände zugunsten des Erkelenzer Hospizes zu veröffentlichen.

Im Herbst erscheint mit „Mörderischer Selfkant“ bereits der dritte Band der Buchreihe, deren Erlöse ohne Abzüge dem Hospiz zur Verfügung gestellt werden. Zu hören sind Geschichten aus den bisherigen Selfkant-Büchern, aber auch neue Geschichten. Andreas Kaminski hat seine Anthologie „Mörderischer Rhein“ im Gepäck, in der unter anderem auch eine Geschichte von Helmut Wichlatz enthalten ist.

Voller Tatendrang

„Mit der Leseburg starten wir eine Veranstaltungsreihe, die zukünftig regelmäßig Literaturfreunde auf die Burg locken wird“, erklärt Wichlatz. Auch sein Kollege Kurt Lehmkuhl ist voller Tatendrang, „denn in Sachen Literatur gibt es in Erkelenz noch Nachholbedarf“.

Eigentlich war nur ein Gastauftritt von Wichlatz beim diesjährigen Kunstlabor-Event geplant. Dessen Organisatoren mussten jedoch kurzfristig absagen. Also entschlossen sich die Krimischreiber, die Sache selbst in die Hand zu nehmen und so entwickelten sie die „Leseburg“ als literarisches Angebot, das in Erkelenz Fuß fassen soll. Neben den kriminellen Geschichten werden auch Fotos präsentiert, die nach den Geschichten der bisherigen Kurzkrimis entstanden sind. Hier zeigt sich Mechthild Gödecke federführend, die neben ihrem kriminellen Hobby auch der Fotokunst gerne frönt. Mit der VHS-Fotogruppe „Die Unterbelichteten“ hat sie schon einige Geschichten aus den ersten beiden Selkant-Bänden fotografisch umgesetzt.

Eintrittsgeld für Burgdach

Einlass für die Veranstaltung ist ab 18 Uhr, die Lesung beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt von fünf Euro wird für das Schutzdach gespendet, mit dem der Burgturm vor dem alterungsbedingten Verfall gerettet werden soll. Dafür benötigt der Förderverein „Freunde der Burg“ rund 150.000 Euro. Mit dem Erlös aus dem Eintritt soll dazu ein kleiner Beitrag geleistet werden.

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