Erkelenz-Gerderath - Leo Schmitz tritt nach rund 40 Jahren ab

Leo Schmitz tritt nach rund 40 Jahren ab

Von: hewi
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Führungswechsel: Peter London, Leo Schmitz, Gerd Hermanns, Host Kessel und Landtagskandidat Thomas Schnelle (v.l.). Foto: hewi

Erkelenz-Gerderath. Der Ortsverband der CDU hat einen neuen Vorsitzenden. Peter London, der auch das Amt des Stadtverbandsvorsitzenden innehat, wurde auf der Mitgliederversammlung im Bürgerhaus zum Nachfolger von Leo Schmitz gewählt.

Der 76-jährige hatte auf eigenen Wunsch sein Amt zur Verfügung gestellt. „Ich habe das Gefühl, dass die Zeit reif ist für einen Wechsel“, sagte er.

Sein Nachfolger London betonte, dass er selbst sich als Übergangskandidaten sehe, der gerne Platz mache, wenn sich ein geeigneter Kandidat melde. Schmitz war mit zwei Unterbrechungen rund 40 Jahre lang als Vorsitzender der Gerderather CDU tätig. Dem neuen Vorstand wird er als Beisitzer angehören.

In seinem letzten Tätigkeitsbericht als Vorsitzender wies Schmitz auf die Überalterung des Ortsverbandes hin, dessen Mitgliederzahl seit Jahren stagniert. Rückblickend und mit Blick auf den Brexit und die Wahl Donald Trumps bezeichnete er 2016 als „durchaus turbulentes“ Jahr. „Die Welt wird deshalb aber auch nicht untergehen“, schloss er den Rückblick und richtete die Augen nach vorne. Denn im kommenden Jahr stehen sowohl die Landtags- als auch die Bundestagwahl an. Er warnte vor dem sich ausbreitenden Populismus und wies auf eine spürbare Verängstigung in der bürgerlichen Mitte hin. Diesem Trend könne nur mit guter und nachvollziehbarer Politik begegnet werden.

Aus dem Rat berichtete Peter London. Der beantragte Ausbau des Bürgerhauses sei „in trockenen Tüchern“ und in den Haushalt für das kommende Jahr eingestellt. Der Baubeginn sei für Mitte des Jahres vorgesehen. Die Sanierung der Turnhalle und des Schwimmbades zeigten, dass diese als Angebote an Schulen und Vereine „weiterhin Bestand“ hätten. Die Ortsumgehung der L 364 müsse wieder als Projekt aktiviert werden.

Zudem war der aus Kleingladbach stammende Landtagskandidat Thomas Schnelle war gekommen, um sich den Parteifreunden vorzustellen und für sein Programm zu werben.

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