Hückelhoven - Lebensmitteldiscounter für Brachelen und auch für Baal

Lebensmitteldiscounter für Brachelen und auch für Baal

Von: Norbert F. Schuldei
Letzte Aktualisierung:

Hückelhoven. Bürgermeister Bernd Jansen hat es beim Neujahrsempfang deutlich formuliert: „Unser ehrgeiziges Ziel ist es, neues Handelszentrum zwischen Mönchengladbach zu werden. Und wir haben das Potenzial dazu.“

Das zeugt von einer ganzen Menge Selbstvertrauen, und die Neuansiedlungen (Obi, Roller, Aldi, Edeka) in der Innenstadt beweisen, dass Jansen den Worten auch Taten folgen lässt. Wer heute die Innenstadt sieht und sie mit dem Zustand von vor fünf Jahren vergleicht, wird sich verwundert die Augen reiben.

Die politisch Verantwortlichen in Hückelhoven haben immer betont, dass man bei allen Erfolgen, die man in der Ansiedlungspolitik für die Innenstadt verzeichnen kann, die Ortschaften am Rande der ehemaligen Kohlestadt nicht vergessen wird. Auch hier hat Jansen in seiner Neujahrsansprache klare Worte gefunden: „Wir werden die Ortschaften nicht vergessen. Ich bin davon überzeugt, dass es neben der Nahversorgung in Ratheim und demnächst auch in Hilfarth, uns auch gelingen wird, noch in weiteren Ortschaften die Nahversorgung verbessern zu können.“

Es scheint so, als werden bald Nägel mit Köpfen gemacht werden können: Nach Informationen unserer Zeitung stehen die Ansiedlung eines Lebensmitteldiscounters sowohl in Brachelen als auch in Baal unmittelbar bevor.

In Brachelen soll dieser Discounter dort angesiedelt werden, wo jetzt noch auf Asche Fußball gespielt wird. Der Aschenplatz wird, das sind jedenfalls Vorstellungen, die man aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen hört, zur Hälfte mit dem neuen Lebensmitteldiscounter belegt. An Stelle des Aschenplatzes soll ein Kunstrasenplatz als Ausgleich entstehen. Das muss baurechtlich allerdings noch geklärt werden, dürfte aber nicht mit großen Schwierigkeiten verbunden sein, da die Stadt Eigentümer des Grundstückes ist.

Ein wenig anders sieht die Sachlage in Baal aus: Dort sind die Gespräche mit einem Lebensmitteldiscounter zwar offenbar auch schon weit vorangeschritten – ein Platz im Zentrum des Ortes wird sich für das neue Geschäft allerdings nicht finden lassen. Möglich scheint eine Ansiedlung auf einem Acker hinter Grabsteine Jakobs das Gelände gehört allerdings nicht der Stadt.

In Hilfarth wird ja schon kräftig an einem neuen Lebensmitteldiscounter am alten Sportplatz gebaut. Es scheint so, als seien die großen Lebensmittelmärkte wieder bereit, sich auf den „Dörfern“ anzusiedeln. Allerdings ist kaum damit zu rechnen, dass dies auch in Ortschaften von der Größe Rurichs oder auch Doverens passiert. Brachelen liege mit rund 3500 Einwohnern an der unteren Grenze, an der sich für die Unternehmen eine Ansiedlung lohnt. Denn die müssen auch rechnen.

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