Selfkant-Höngen - Landratskandidat bezeichnet CDU als „unbeweglich“

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Landratskandidat bezeichnet CDU als „unbeweglich“

Von: agsb
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Selfkant-Höngen. Der Ortsparteitag der SPD im Selfkant fand jetzt im Kulturhaus Höngen statt. Der Vorsitzende Josef Werny begrüßte besonders Ralf Derichs aus Erkelenz. Derichs kandidiert bei den Kommunalwahlen im Rahmen der Wahl zum Europäischen Parlament für den Posten als Landrat. In seinem Statement kritisierte Derichs die regierende Kreisfraktion der CDU als „satt und unbeweglich“ an.

Die SPD hat sich große Ziele gesteckt: Sie möchte mehr Pflegestützpunkte im gesamten Kreisgebiet, in diesem Zusammenhang kritisierte Derichs eine Blockade im Kreishaus – wie auch in Sachen Schulsozialarbeit. „Der Kreis macht sich keine Gedanken, wie es weitergeht“, monierte Derichs.

Wichtigster Punkt des Ortsparteitags war die Aufstellung der Direktkandidaten für die Kommunalwahlen am 25. Mai.

Gewählt wurden Marcel Moll (Wahlbezirk Isenbruch), Claus Kuckartz (Schalbruch), Heinz Hoeijmakers (Havert-Stein), Roy Gerads (Millen-Tüddern), Edwin Otten (Tüddern II), Christoph Meiers (Tüddern III), Toni Meiers (Höngen), Willi Klaßen (Höngen II), Willi Peters (Saeffelen), Gerd Krekels (Saeffelen II), Marcel Geilen (Süsterseel), Pascal Herings (Süsterseel II), Chantal Vromen (Hillensberg) und Theo Vromen (Wehr).

Gleich zu Beginn gab es bereits einen kleinen Vorgeschmack auf die Kommunalwahl. Josef Werny sprach vom Bürgermeister als einem Amtsträger, der zwar in Bevölkerung sehr beliebt sei, aber seine Verwaltung nicht im Griff habe. „Die Verwaltung schafft es nicht, die Kritik am fehlenden Haushaltsplan war unüberhörbar“.

Kreistagsabgeordneter Gerd Krekels blickte in seinem kurzen Statement zur Ortsumgehung Saeffelen. Hier zeigte die niederländische Seite zunächst kein Interesse, wobei die Gespräche wieder anlaufen und sich vielleicht hier Lösungen abzeichnen.

Krekels teilte auch mit, dass der Kreistag einen „Freizeitfahrradbus“ ins Leben ruft, der vom 1. Mai bis zum 19. Oktober im Kreis unterwegs ist. Fraktionsvorsitzender Willi Peters richtete den Blick unter anderem auf die Gemeindearbeit, er lobte eine ausgezeichnete Fraktionsarbeit zum Wohle des Bürgers.

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